Montag, 8. Februar 2010

Abel Tasman National Park

Tag 1

Am Morgen wollten wir eigentlich aufbrechen, aber es hatte geregnet. Und Kayakfahren bei Regen wahrscheinlich nicht so viel Spaß macht, haben wir bei dem Kayakverleih angerufen und angekündigt, dass wir nicht an dem Tag starten wollen. Da gab es auch gleich ein ok. Da waren wir dann beruhigt und haben dann einen Tag gechillt.

Am Nachmittag haben wir dann bei der Company vorbeigeschaut um zu schauen wie viel Stauraum wir eigentlich in so einem Kayak haben. Die waren dann vollkommen überrascht uns zu sehen. Die hatten uns heute morgen erwartet und nichts von uns gehört. Die hatten sich dann auch beim DOC nach uns informiert und waren dann ziemlih ratlos gewesen.

Am Ende hat sich dann rausgestellt, dass irgendein Held, bei der falschen Firma angerufen hat. Die Nummern waren auch fast gleich, nur die Vorwahlen waren anders: 0800 und 0508. Wenn wir den Fehler nicht gemacht hätten, dann hätte man die Campsites von beiden Tagen umbuchen können. So mussten wir dann die erste Nacht noch einmal bezahlen.

Tag 1 – zweiter Versuch

Am nächsten Tag war das Wetter dann zum Glück viel besser und wir konnten dann auch tatsächlich Kajakfahren gehen. Allerdings haben wir dann wieder ein bisschen länger gebraucht um tatsächlich loszukommen und sind dann auch eher zu spät als zu früh bei der Kayakcompany angekommen. Das hat uns dann den Ruf als Chaoten und “naughty boys” wohl auf Ewigkeiten gesichert.

Es ging dann vom Marahau Beach los, aber zuerst gab es da eine lange Einweisung in die Do’s & Dont’s des Kayakfahrens bekommen. Nach einem gefühlten Vormittag und einer realen Stunde, war es dann so weit und wir haben die Kayaks gepackt und sind aufs Wasser.

Die Aufteilung der Kayaks war klar. Sport LK gegen und Physik LK. Das heißt Markus und ich in dem einen, Benno und Philipp in dem anderen. Wir sind dann auch gleich los, aber nicht in die richtige Richtung. Das war aber auch beabsichtigt, denn es gibt dann noch einen Punkt, “Split Apple” genannt. Weil wenn man schonmal da ist kann man ja auch…

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DSC06273Danach ging es wieder zurück an den Ausgangspunkt und dann noch weiter nach Norden.  Wir sind erst einmal ein Stückchen an der Küste langgefahren, wo wir dann gehört haben, wie laut so ein Regenwald sein kann. Ich hab leider keine Messwerte und Lautstärke ist ja immer sehr subjektiv, daher bleibe ich bei dem einfachen Statement: Es war laut.

Danach sind wir über das Meer zur Fishermen Island und danach zur Adele Island fahren. Da wollten wir dann eigenlich auch Mittag machen, aber die Gezeiten haben einfach unseren Strand verschluckt gehabt, Das heißt wir konnten leider nicht auf der Insel landen.

DSC06278P1050477  Daher sind wir dann wieder zurück ans Festland gepaddelt und haben uns dort am Observation Beach niedergelassen. Der war dann natürlich immer noch nicht soa abgelegen wie eine der beiden Inseln, aber immerhin kann man diesen Strand nicht vom Track aus erreichen. (Es gibt hier auch einen Walk, aber wir haben uns entschieden die Strecke der ersten beiden Tage mit dem Kayak zurückzulegen.)

Mit Brot, Wurst und Nutellaersatz hatten wir eigentlich ein recht typisches Essen dabei. Zumindest fast, denn aus irgendeinem Grund hatte unser Hazelnut Spread eher die Konsistenz von Öl, als von Nutella. Wir haben dann die oberste Fettschicht abgegossen und es dann als DIp verwendet und das hat dann auch funktionert. Ich wüsste aber trotzdem gerne, was da los war.

P1050489Der Strand war wirklich schön und wir wären hier auch gerne noch ein wenig länger geblieben, aber leider wollte das Wetter uns nicht lassen. Die Sonne schien zwar noch, aber in nicht allzu großer Entfernung gab es eine Menge bedrohlicher Regenwolken, die aus irgendeinem Grund nichts besseres zu tun hatten, als sich schnell und zielstrebig auf uns zuzukommen.

Also sind wir so schnell wie möglich zum Te Pukatea Beach unserem Schlafplatz für die Nacht gepaddelt

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Te Pukatea Beach – wird von der Redaktion der Backpackerbibel regelmäßig in de Top 5 der schönsten Strände weltweit gewählt. Er ist auch echt wunderschön. Nicht zu groß, nicht zu klein, der Regenwald im Hintergrund. Der Sand hatte eine echt ungewöhnliche Konsistenz. Da ich nicht mehr weiß wie die genau war, kann ich das natürlich nicht mehr beschreiben, aber es war auf jeden Fall echt cool.

P1050498P1050493  Bei schönem Wetter, hätten wir die Bewertung des Lonely Planet sicherlich nachvollziehen können.

DSC06288 Aber ungeachtet der (möglichen) Schönheit des Strandes, mussten wir dann so schnell wie möglich unser Zelt aufbauen und die wichtigen Sachen vom Kayak ins Zelt bringen. Wir waren damit dann auch keine Sekunde zu früh fertig, denn es hat dann auch recht bald angefangen zu regnen.

Beim Sichern der Kayaks gegen die Gezeiten (den Strand hochschieben und an einem Baum festbinden) haben wir dann gleich einmal einen solchen Baum überschätzt. Ich weiß nicht mehr, wie wir das hingekriegt haben, aber wir haben es geschafft einen Baum nur mit dem Seil von einem Kayak zu fällen.

P1050509 Hier war es dann natürlich so laut wie überall sonst in dem Park auch. Da gibt es dann zum einen das Zirpen der Grillen (auch wenn ich keine Grille gesehen habe) und dann gibt es noch ein paar fette Käfer.

Die Sehen nicht so aus als würden sie Zirpen, sondern sie klackern eher. Wenn es viele davon gibt (gibt es) dann klingt das so, als würde es regnen. Das hat uns dann einmal länger im Zelt gehalten, als nötig gewesen wäre.

Aber zum Glück haben alle diese Viecher eine wunderbare innere Uhr. Sobald es spät wird, werden sie alle leise.P1050503

Tag 2

DSC06306Bevor wir am nächsten Tag wieder in die Kayaks gestiegen sind, haben wir erst noch  einen kleinen Walk vom Campingplatz aus gemacht.

Der war dann auch echt schön, allerdings war es dann schon recht spät, als wir endlich losgekommen sind.

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Und anstatt uns zu beeilen sind wir danach dann in aller Seeenruhe in die Bucht nebenan – Anchorage Bay – gepaddelt um uns an den flushable toilets und dem treated water zu erfreuen.

DSC06327 Als wir Anchorage dann verlassen haben war es schon fast 12 Uhr.  Das wäre ja an sich kein Problem gewesen. Aber wir mussten die Kayaks an dem Tag dann schon um 3 Uhr zurückgeben, und bis dahin hatten wir eigentlich noch einiges vor. Wir haben das Problem dann gelöst, indem wie das Mittagessen einfach auf 3 Uhr gelegt haben.

So hatten wir dann genug Zeit um unser ganzes Programm abzufahren – und noch etwas Spaß mit dem Kayak zu haben.

P1050524 P1050527 Unsere Paddelstrecke für den Tag ging dann erst wieder an der Küste entlang nach Norden, bis wir irgendwann am Foul’s Point angekommen sind. Da haben wir dann eine Runde Rockhopping gespielt. Das ging in etwa so:

P1050528 Wir sind auf eine Gruppe Felsen zugesteuert, oder eher zwischen sie durch gefahren. Dank der Wellen gab es da dann natürlich ein deutliches auf und ab. Irgendwann kam dann von vorne die Warnung: Achtung, wir sind auf einem Felsen aufgesetzt.

So ziemlich in dem Moment haben auch wir gespürt, dass wir auf einen Felsen gespült wurden. Da kann man dann erstmal nicht sehr viel machen, außer abwarten bis man wieder runtergespült wird. Die Zeit bis dahin kann man sich dann Sorgen darüber machen, ob schon immer so viel Wasser im eigenen Sitzfach war….

Nach dieser Erfahrung sind wir mit unseren – zum Glück unversehrten – Kayaks noch nach Tonga Island gefahren. Auf dem Weg dahin, haben wir immer ein paar Vögel auftauchen sehen. Es hat dann einige Zeit gedauert, bis wir realisiert haben, dass es sich dabei um Pinguine gehandelt hat.

P1050542Auf Tonga Island gab es dann eine Menge von den New Zealand Fur Seals, denen ich seit Kaikoura immer wieder über den Weg laufe. Das war aber dann das erste mal, dass ich sie im Wasser in Action gesehen habe. Und zwischen ihrem Auftreten im Wasser und dem an Land liegen Welten. Im Wasser sind sie wesentlich verspielter, mutiger und lange nicht so verschreckt und aggressiv.

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In Onetahuti Beach (sorry für die Namen kann ich nichts) haben wir dann unsere Kayaks abgegeben und dafür die Zelte aufgeschlagen. Da gab es dann an den Bäumen überall verlassene Panzer von ein paar Käfern.

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Die haben dann auch sehr gut gehaftet…

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Nachdem wir uns an denen ausgetobt hatten (d.h. sie waren entweder am Boden oder zerbröselt) sind wir zu den Onetahuti Pools gegangen.

Die waren zwar wirklich cool. Und zwar in verschiedenster Hinsicht. Zum einen sind sie wirklich idyllisch, fotogen, wunderschön und zum anderen – arschkalt. Das hat uns dann aber auch nicht daran gehindet ins Wasser zu gehen. Endlich kann man mal das Salzwasser wegspülen.

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Bei Onetahuti gab es dann noch ein paar seltsame Vögel. Auf den Bildern sehen sie ja schon recht merkwürdig aus und man kann ihnen ansehen, dass sie aus einem eher früheren Stadium der Evolution von Vögeln kommen. Aber richtig interessant wird das erst wenn man sie gehen sieht – weil sich dann das Knie seltsam biegt, oder wenn man sie fliegen sieht – weil dann hängen die Beine ganz seltsam in der Luft.

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Tag 3

DSC06357 Am nächsten Morgen haben der Markus und ich festgestellt, dass ein Possum unsere Vorräte angegriffen hat. Wir hatten sie nämlich (wie es empfohlen wurde) nicht in das Zelt getan sondern an einen Baum gehängt. Allerdings nicht hoch genug, so dass die Possums von unten hochgesprungen sind.

Das war dann natürlich nicht so schön. Aber wir hatten noch unsere Müsliportionen und einen Müsliriegel. Und bei einer Walklänge von nur 3-4 Stunden ist das dann gut zu verkraften.

P1050597 Trotz der geringen Länge hatte dieser Walk dann noch ein paar Schwierigkeiten. Zum einen gibt es einige Stellen, die man abghängig von den Gezeiten nicht immer überqueren/ durchwaten kann. Und zum aneren haben unsere Großen Backpacks nicht in die Kayaks gepasst. Das heißt wir mussten alles in die Daypacks tun / an sie hängen. Und ohne das Gewichtsverteilungssystem eines Treckingrucksacks wird das dann echt ungemütlich

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Und zu guter letzt noch die Hikinggruppe “Abel Tasman”

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Mittwoch, 3. Februar 2010

Auf den Fox

DSC06210Wanaka war ja eine willkommene Pause, aber nachdem ich das Land ja in seiner ganzen Hülle und Fülle sehen und erleben bin, musste ich dann natürlich weiterziehen.

Außerdem hatte ich mich mit Benno, Markus und Philipp zum Abel Tasman verabredet. Und das ganze kann man dann nicht an einem Tag hochreisen. Daher habe ich den Foxgletscher zur Zwischenstation gemacht.

Und um euch mal ein Gefühl zu geben, wo wir uns zeitmäßig gerade befinden. Am 18. bin ich los und am 19. dann hoch. Also inzwischen wieder ein bisschen her…

DSC06125Also hab ich meine Rucksack gepackt, geschultert, zum Highway getragen, abgesetzt und just in dem Moment, als ich den Daumen rausstrecken wollte, hat schon mein erster Lift angehalten.

Choice ! – So muss das laufen. Wenn ich damit weiter als 15 Kilometer gekommen wäre, wäre das dann perfekt gewesen.

DSC06132 Auf den nächsten Ride habe ich dann etwas länger warten müssen. Dann hat Abel, ein Argentinier mit einem Workvisum (das kriegt man da drüben wohl einfacher als ein W&T) aufgelesen.

Der hat mich dann bis nach Haast gebracht. Da er selbst ja kein Local ist, haben wir dann auch an den verschiedensten Sightseeingpunkten Halt gemacht, Leider waren die meisten davon nicht sehr interessant, oder nach gut 3 Monaten in NZee nichts besonderes mehr.

Nur die Haast Bridge hat uns wirklich gut gefallen:

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Er hat mich dann vor Haast abgesetzt und da wurde ich dann auch gleich von Sandflies überfallen. Die sind hier wirklich krass. Man kann 20 auf einem Bein erschlagen schaut kurz weg und schon sind wieder 20 da. Aber mit dem Backpackerdeo (=Repellent) kann man auch diese Schwierigkeit überwinden.

Zum Glück hat es nicht lange gedauert bis Sam mich dann aufgelesen hat. Der hatte eigentlich einen riesigen Stationwagen , aber irgendwie hat er es geschafft den komplett zuzumüllen. Nach ca. 20 Miuten hatten wir dann auch mein Zeug reingebracht und ich saß dann umzingelt von Kajakpaddeln bei ihm im Auto. Da habe ich dann auch erlebt, was der Zahn des Wegs – stolze 576.000 km an – mit so einem Auto macht. Man wackelt selbst nach der kleinsten Unebenheit noch eine gute halbe Minute.

Er war dann so nett und hat mit mir in Fox dann auch gleich ein Hostel mitgesucht und mich dann da vor der Türe abgesetzt. Nach dem einchecken hab ich mir dann Fox anschauen wollen.

In Fox gibt es: … nicht viel.

Neben Fox gibt es: … den Fox Glacier.

DSC06168Es gibt viele Arten wie man den dann erkunden kann. Man kann mit dem Auto hinfahren, mit dem Flugzeug drüber fliegen, eine Heikoptertour mit einem Skydive am Ende machen oder auch einfach eine Tour zu Fuß machen.

DSC06264Bei Letzterem empfielt es sich, eine geführte Tour zu machen.

Zum einen bekommt man dann die ganze Ausrüstung die man benötigt (nur Lunch muss man selber mitbringen) und zum anderen soll so ein Gletscher nicht immer ganz ungefährlich sein.

Besonders der Rockfall ist hier (laut Guides) eine größere Gefahrenquelle. Und auch wenn Neuseeland eigentlich ein kleines – vermeintlich ungefährliches – Land ist, darf man so einen Rockfall nicht unterschätzen. Denn hier kommen ab und zu Felsbrocken der Größe eines Kleinwagens den Berg runter. Und ein bisschen seltener lösen sich dann Busse und kleine Häuser.

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Davon haben wir uns da´nn natürlich nicht abschrecken lassen. Das haben wir vor allem dem Menschen mit der Spitzhacke zu verdanken.

Das ist Richie unser Guide und er hat uns versichert, dass er da schon tausende Male oben war. Und wir sind ihm dann auch aus drei Gründen gefolgt.

  1. 1. er sieht ja ganz vertrauenswürdig aus
  2. 2. man hat ja schon bezahlt
  3. 3. Wer hat die Spitzhacke???

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Also ab in die Schuhe, Steigeisen drüber gebunden und den Alpenstock in die Hand. Ich hab keine Ahnung ob es das Wort “Alpenstock” auch in Deutsch gibt. Aber am Ende ist es ein Stock mit einem Nagel vorne dran.

Wir sind dann mit dieser Ausrüstung an den Fuß des Gletschers gegangen und haben getan was wir tun mussten.

Eiswand bestaunen und Fotos schießen…

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DSC06261Und dann sind wir erst einmal in den Regenwald gegangen. Ja – der Weg auf den Gletscher führt hier tatsächlich durch einen Regenwald. Das klingt jetzt etwas selten, aber es kommt tatsächlich vor. Es gibt auf der Welt nur noch ein Paar Orte, wo Eis und Regenwald so nah beieinander sind.

Da gab es dann noch einen kleinen Wasserfall wo dann die Vorräte aufgefüllt – bzw. das chlorige Hostelwasser gegen sauberes und natürliches Wasser ausgetauscht wurde.

Auf dem Gletscher haben wir dann erst einmal gelernt, wie man eigentlich die Steigesen benutzt um nicht zu rutschen. Das hat dann so gut funktioniert, dass wir im Laufe der Zeit vollkommen vergessen haben, dass es hier eigentlich vollkommen glatt ist und man (fast) keine Chance hat ohne diese Dinger stehen zu bleiben.

DSC06194Die Tour war echt eindrucksvoll, aber ich glaube es ist unmöglich zu beschreiben, wie es sich anfühlt da oben zu sein.

Unser Guide hat uns den Aufstieg dann stark vereinfacht indem er immer wieder neue Stufen in den Fels gehauen hat. Da spritzt dann das Eis und man hat eine beinahe perfekte Treppe.

Zumindest solange, bis der letzte von uns hochgegangen ist. Dann kann man schon wieder nichts erkennen.

Wir haben dann natürlich viel Zeit damit verbracht die “Sehenswürdigkeiten” eines Gletschers zu bewundern. Im Grunde sind das entweder

Gletscherspalten:DSC06184

Höhlen:

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Endloses Eis…

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Ein paar Seltsamkeiten, wie zum Beispiel dieser Stein unter dem das Eis langsam wegschmilztDSC06239

Höhlen, Eis und Wandergruppen

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Wasserfälle und noch mehr Eis…

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Irgendwann hatten wir dann auch schon unseren Platz für die Mittagspause gefunden. Das war dann ganz einfach der Platz an dem wir gesagt haben: So jetzt haben wir Hunger. Da konnte man sich dann einfach auf das Eis setzen, oder man hat sich die Spitzhacke ausgeliehen und sich einen Sitzplatz in das Eis geschlagen. Die DIY Mentalität da oben hat mir dann doch sehr zugesagt.

Das war dann auch der einzige wirkliche Spot für Glacierposing…DSC06212(Sorry Philipp)

Auf dem Weg zurück haben wir uns dann noch durch eine kleine Spalte zwängen müssen. Das hätten wir zwar auch am Anfang machen können, aber weil man da (zumindest ein bisschen) nass wird, haben wir uns das Beste für den Schluss aufgehoben.

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Und dann waren wir auch schon wieder vom Eis unten und haben den letzten Blick auf das Eis geworfen, bevor wir uns wieder in den Dschungel gestürzt haben.DSC06170 DSC06174