Donnerstag, 18. Februar 2010

Kiwi as…

So jetzt wird mal ein bisschen zusammengestaucht, damit ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit gutmachen kann. In der Woche vom 1. Februar bis zum 7. Februar habe ich dann einige typische NZ-Events miterlebt. Daher war das dann die “Kiwi As”-Woche.

Ich war aus diversen Gründen wieder in Motueka (hauptsächlich um billig zu leben und um einen Job zu suchen) und dann schon wieder im Happy Apple. Nachdem das dann schon mein 3. (mehrtägiger) Aufenthalt war, denke ich es ist an der Zeit auch den mal mit einem Foto zu würdigen.

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Rugby as…

Auf jeden Fall gab es da dann irgendwann einen Aushang der hieß – SUPER 14 Rugby today. Motueka Sports Park. Nachdem auf meiner (imaginären) Liste von DIngen die ich in Neuseeland unbedingt gemacht haben muss, auch der Besuch eines Rugbyspiels steht, bin ich da natürlich hingegangen. Vor allem kann man dann bei 15 Kiwidollar Eintritt nicht viel falsch machen.

Ich hatte eigentlich nicht viel von dem Spiel erwartet. Zum einen ist Motueka hier wirklich am Arsch der Welt und zum anderen dachte ich das SUPER 14 dann eher eine Rugbyvariation ist.

Ich habe mich geirrt. SUPER 14 ist eine internationale Rugbyliga und nach der Weltmeisterschaft das beste Rugby das man finden kann. Und die Mannschaften waren mit den Auckland Blues und den Canterbury Crusaders dann auch erstklassig. Auf jeden Fall wurde mir das so gesagt. Ich hab ja keine Ahnung von Rugby…

Das Spiel war dann ein Preseason Spiel – also nicht wirklich wichtig. Und der Anlass war wohl irgendeine Kampagne um die Jugend hier mit der Spitze in Kontakt zu bringen (und sie noch mehr für Rugby zu begeistern). Ich bin mir zwar nicht sicher, ob man hier die Leute noch rugbyverrückter machen kann, aber das ist ja auch egal.

Das Spiel war dann auch ein Highlight für die ganze Region und so voll wie an dem Tag waren die Straßen von Motueka wahrscheinlich lange nicht mehr gewesen, vielleicht waren sie auch noch nie so voll gewesen.

Das Spiel ist dann auch entsprechen inszeniert worden. Die Crusaders haben ihrem Namen alle Ehre gemacht und vor dem Beginn des Spiels ihre Reitertruppe ein paar mal über den Platz geschickt.

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Danach ist ein Hubschrauber gelandet um den Special Guest von irgendeinem Radiosender abzusetzen.

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Aber wie man sehen kann, hält auch so etwas einen wahren Rugbyspieler nicht vom Aufwärm-tackle-training ab…

Dann ging es auch schon los – und als die Namen vor gelesen wurden, hab ich dann mit gekriegt dass DAN CARTER mitspielt. Ich weiß ja wirklich nicht wirklich viel über Rugby aber bei dem einen Spiel das ich gesehen habe, habe ich mitgekriegt, dass Dan Carter der Held der Kiwis ist.

Entsprechend wurde dann auch bei dem Namen gejubelt und gejohlt, beim Rest war es eher leise gewesen. Die Atmosphäre beim Spiel war dann eher zurückgehalten und ruhig.

Auckland Blues - Canterbury Crusaders

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Dan Carter (!) bei einer Conversion, das ist ein Kick nachdem man einen Try (=Toucdown beim American Football) gemacht hat.

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Die Mannschaften beim Ruck / Maul (was genau weiß ich nicht)

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Ein Lineout (=Einwurf) – Die Mannschaften heben dann immer eine Spieler hoch

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Es geht dann natürlich auch brutal zu

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Aber weil hier dann noch Männer spielen, gibt es dann weniger “Verletzungen” als beim Fußball. Die Sanitäter sind genau einmal auf das Feld gekommen und es gab nie einen Spieler der sich “verletzt” am Boden gewunden hat.

Irgendwann hatte ich dann meinen großen Einsatz. Der Ball ging ins Aus und wurde mir direkt zugespielt. Ich durfte den dann einem der Spieler zurückgeben.

Und hier ein Bild von dem vollen Sports Park (nach dem Spiel) man muss bedenkten, dass Motueka auch nur ein paar Tausend Einwohner hat und ein Großteil andere Ausgänge benutzt hat.

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Ab in den Süden

Die Reise ist jetzt nicht typisch Kiwi, aber das ist ja egal. Ich hatte also das Ziel Westport, das liegt dann – surprise – an der Westküste. Und mangels Autos und Bustickets bin ich dann mal wieder am Straßenrand gestanden. Das macht sowieso am meisten Spaß…

Bis Richmond hat das auch gut geklappt. Mich hat dann gleich ein Kiwi aufgelesen, der auf dem Weg nach Nelson war um ein paar Freunde zu besuchen. Er hat mich dann in Richmond (30km von Motueka) abgesetzt,

Dann hat mich ne Viertelstunde später Rupert, ein etwas älterer deutscher Reisender, mitgenommen. Diesmal ging es dann nach Murchison, das ist dann ungefähr 120km weiter. Auf dem Weg haben wir dann an vielen schönen Lookouts und Seen Halt gemacht. Das ist das schöne, wenn man mit anderen Reisenden mitfährt – aber ich hab nicht viele Fotos geschossen, an dem Tag hab ich mich so gefühlt, als hätte ich schon genug gehabt.

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Von Murchison ging es dann ewig nicht weiter und irgendwann hat dann ein Farmer angehalten und mir angeboten mich wenigstens 20km weiter zu bringen. Da hab ich natürlich gleich ja gesagt – im Nachhinein hätte ich fragen sollen ob er denn in einem Ort wohnt.

Die Fahrt war dann ganz interessant und lehrreich. Ich hab zum Beispiel gelernt, was mit all den toten Possums passiert die hier auf den Straßen liegen. (An der Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Mitleid mit den “armen Tieren” vollkommen unangebracht sind. Sie sind eine Plage und Gefahr für Wald und native birds. Selbst der härteste Umweltschützer hier in Neuseeland würde sich jederzeit an einer Possumjagd beteiligen). Dieser Farmer hält an, schmeißt sie auf seinen Anhänger und verfüttert sie danach an seinen Hund.

Wie ich schon angedeutet habe, sind wir dann mitten in der Pampa stehen geblieben, weil er halt da wohnt. Nachdem das dann a) recht kurvig und b) außerorts (=Tempo 100+) war, war es nicht einfach von da wieder weg zu kommen. Irgendwann ist aber dann wieder Rupert vorbeigekommen und hat mich dann wieder mitgenommen.

Es gab nur ein Problem. Er wollte nach Reefton, ich nach Westport. Die ersten 50km waren zwar noch dieselben, aber danach trennt sich das ganze. Weil es dann aber schon recht spät war, habe ich meine Reisepläne dann kurzfristig geändert und bin nach Reefton mitgefahren. (Westport mache ich dann, wenn ich wieder hoch komme).

Sheepshearing as…

In Reefton habe ich dann mit viel Glück das letzte Zimmer in einem Backpackers bekommen. Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass es hier so voll sein würde. Immerhin ist Reefton einer dieser Orte, wo man sein Hostel nicht mit EFTPOS zahlen kann.

Aber Reefton hatte grad sein belebtestes Wochenende des Jahres, weil ein großes Landwirtschaftsturnier stattgefunden hat. Es gab da dann die verschiedensten Disiplinen.

Baumfällen in der Veteranenklasse (über 60) der Erzrivalen OZ und Kiwi:

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Aber leider war ich dafür ein bisschen zu spät da. Aber für den Sheepshearcontest im Pub war ich genau zur rechten Zeit da.

So ein Sheepshearcontest ist dann was ganz besonderes. Der Pub in dem der stattgefunden hat (es wurde eine Bühne und alles dafür aufgebaut…) war dann rappelvoll und es standen auch Leute draußen, die sich das ganze durch die Fenster angeschaut haben. Es gab eine große Digitaluhr, die immer die aktuellen Scherzeiten angegeben hat und es gab auch zwei Kommentatoren, die einen immer auf dem laufenden gehalten haben. Zum Beispiel über die Speedshearing Karriere des jeweiligen Mitbewerbers, aus welchem Dorf (oder sogar Land) er kommt, ob das jetzt saubere Schnitte sind, …

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Ganz anders als beim Rugbyspiel in Mouteka war die Stimmung hier dann auch wesentlich angespannter. Es wurde mitgefiebert, angefeuert, gejubelt, ausgebuht (wenn zum Beispiel jemand von der Nordinsel kam). Ich glaube ich war der einzige, dem es ein bisschen komisch vorkam aus dem bisschen Schafscheren so ein Riesentheater zu machen.

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Zum Schafscheren selbst, kann ich nur sagen, dass mit den Schafen relativ hart umgegangen wird. Das Schaf wird an den Vorderbeinen gepackt hochgehoben und dann (man ist ja unter Zeitdruck) für den nächsten Schnitt passend hin… –gedreht, –geschleudert und –geworfen. Und besonders beim Scheren mit der Schere gibt es dann doch mal den ein oder anderen Ausrutscher, der lange rote Flecken hinterlässt. Das lässt die Leute hier aber relativ kalt – es wirft nur die Frage auf, wie viel Punktabzug es dafür gibt.

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Denn neben dem Sheepshearing gibt es auch die Diszplin des Cleanshearing. Da muss man dann möglichst wenig Wolle am Schaf zurücklassen, das ganze muss möglichst gut aussehen, und das Schaf sollte so unverletzt wie möglich bleiben. Es gibt dann 3 Juroren, die sich das Werk dann genauer anschauen und nach einer kurzen (aber oft heftigen) Diskussion eine Punktzahl vergeben.

Und hier noch ein paar Bilder aus Reefton:

Die Polizeistation

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Einfach mal Outdoors

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Und ein Motel … mit elektrischem Licht !

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Und der Pub von Reefton

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Sonntag, 14. Februar 2010

Nelson

Auch wenn Motueka eine schöne Zeit (und dank unserem Campingpatz auch recht billig) war, muss es natürlich weiter gehen. Und mein nächster Stopp war dann Nelson. Das ist eine “Großsstadt” gleich um die Ecke. Es gibt hier ungefähr 50.000 Einwohner, was die Stadt auf einen geteilten dritten Platz auf der Südinsel bringt.

Aber dank des warmen Klimas, ist es hier auf jeden Fall schöner als in Invercargill. Überanchtet habe ich hier im Paradiso Backpackers, dass einen auf den ersten Blick eher an ein Mittelmeerhotel, als an ein Kiwihostel erinnert.

Mit einem Swimmingpool

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Und einem Whirlpool

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Einem Volleyballplatz

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Umgeben von Palmen

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Einem Partybus

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Und es hätte sogar noch eine Sauna gegeben.

Ohne Bild :)

Wenn man sich dann mal genauer umgeschaut hat, (vor allem in der Küche) dann wurde man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Aber wenn man schon eine Weile unterwegs ist, lässt man sich auch davon nicht aus der Fassung bringen.

Nelson-6In Nelson selbst gibt es dann überraschend wenige Sehenswürdigkeiten. Es gibt keine Museen (wie das Te Papa in Wellington), keine historischen Gebäude und nicht mal fast-historische Gebäude, aus der lang vergangenen Zeit der Besiedlung von 18xx.

Das einzig interessante ist die Cathedral am Trafalgar Square. In Europa wäre das nichts besonderes, aber hier in Neuseeland ist das die erste Steinkirche, die ich seit … Christchurch gesehen habe.

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Natürlich kann man in Nelson noch einige andere Dinge machen – zum Beispiel sein Allgemeinwissen mit weiteren sinnlosen Fakten zumüllen:

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Oder zum einige Kilometer entfernten Tahunui Beach laufen:

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Da gibt es auch eine Statue vom großen Entdecker, Segler und Nationalparknamensgeber  Abel Tasman

Abel Tasman Statue

Und danach gings weiter in den ANZAC Park. ANZAC dürfte den wenigsten in Deutschland ein Begriff sein, daher gibt es hier eine kleine Erklärung: ANZAC steht für Australia and New Zealand Army Corps und war das Truppenkontingent, dass die beiden Staaten im 2. Weltkrieg eingesetzt haben. Und hier in NZ gibt es in jedem Ort irgendetwas mit ANZAC. Es gibt Parks, Memorials, Statuen, …

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Wer will, kann sich den Ball mal genauer anschauen…

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Dann habe ich noch einen kleinen Rundgang über die Hügel gemacht – tolle Aussicht

auf die Stadt…

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oder das Meer…

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Und dieses Straßenschild hat mich dann doch verunsichert

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Blenheim und Picton waren ja meine ersten Stationen auf der Südinsel gewesen. Bis ich dieses Schild gesehen hatte, war mir nich bewusst, dass ich schon fast die Komplette Südinsel umrundet habe

Aber auch diese Erkenntnis kann mich dann nicht (für lange) aus der Bahn werfen

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Und zum Schluss gibt es dann noch einen “kiwi as” Wohnwagen:

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Golden Bay

Farewell Spit

Ich bin am Tag nach Abel Tasman mit dem Benno dann noch einmal nach Norden gefahren. Unser Ziel war eigentlich der Farewell Spit, da wir von Philipp und Markus gesagt bekommen haben, dass es da wirklich geil sein soll.

Auf dem Weg dahin gab es dann einiges zu sehen und der wichtigste Punkt war die Frischwasserquelle mit dem einprägsamen Namen:

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Man darf sich von so einem Namen aber nicht abschrecken lassen. Denn dahinter verbirgt sich eine reinsten Frischwasserquellen, die man auf diesem Planeten finden kann. Die Sichtweite unter Wasser beträgt dann auch knapp 60 Meter. Wenn man noch weiter sehen will, muss man zum Ross Ice Shelf in der Antarktis fahren.

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Natürlich kann man von oben nicht wirklich sehen, dass das Wasser da tatsächlich so klar ist. Da die Kiwis aber ein einfallsreiches Völkchen sind und sehr gerne basteln, haben die dann einfach mal eine Konstruktion aus ein paar Spiegeln gebaut. Und damit kann man dann auch die ganze “Klarheit” genießen.

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P1050671 Ich hätte davon dann auch gerne etwas getrunken, aber leider gibt es DIDYMO. Das ist eine Algenart, die in Neuseeland viele Bäche, Tümpel und Seen bedeckt und wohl wieder sehr schwer loszuwerden ist.

Te Waikoropupu haben sie noch nicht befallen und die Kiwis (insbesondere das DOC) wollen dann natürlich, dass das auch so blleibt. Und daher darf man dann das Wasser nicht berühren und auch nichts anderes in das Wasser halten.

Und dummerweise stand dann die ganze Zeit ein DOC-Ranger neben uns und das wäre dann doch der falsche Zeitpunkt gewesen um sich über die Regeln hinwegzusetzen.

Danach sind wir weiter zum Cape Fareweill & Farewell Spit gefahren. Das ist dann die Nordspitze der Südinsel (und nördlicher als Wellington auf der Nordinsel). Und in deieser skurrilen Lage stehen dann auch Camper und Feuerwaffen auf einer Stufe.

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Wir hatten die größten Erwartungen, denn zum einen war uns das beste Wetter des Jahres versprochen worden und zum anderen haben wir von riesigen Dünen, Kilometerlangem Strand und feinstem Sand gehört.

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Auf dem Bild sieht das gar nicht mehr so schlecht aus, aber es war nicht der Strand den wir erwartet hatten. Abgesehen vom Wetter – aber hier in Neuseeland ist das ja vollkommen unberechenbar.

Die Dünen hatten wir uns dann aber anders vorgestellt. Also haben wir nach kurzer Rücksprache mit dem Philipp herausgefunden, dass das alles auf der anderen Seite des Spits liegt.

Da gab es dann auch Sand:

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Sand:

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Wasser – neben Sand:

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Komische Leute – im Sand

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Noch mehr Sand – mit noch mehr komischen Gestalten

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Ein Paar komische Vögel – über Sand

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Und ein paar Dünenspringer

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Der Rückweg hat dann durch privates Farmland geführt. Da gab es dann einen Blick auf die traditionellen Einwohner Neuseelands und ihre große neue Konkurrenz – die inzwischen Stark auf dem Vormarsch ist.

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Auf der Rückfahrt haben wir dann einen Blick auf die Gegend um Motueka herum werfen können. Von unten sieht das ganz langweilig aus, weil es überall Farmen gibt, de sich mit riesige Hecken gegen die Umwelt abschirmen. Aber von oben sieht das dann doch ganz cool aus.

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Und hier habe ich dann auch endlich mal daran gedacht eine Besonderheiten von NZ – eine One Lane Bridge zu fotografieren. Eigentlich wäre da sogar 2 One Lane Bridges gestanden, aber das hab ich dann nicht auf ein Bild gebracht.

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Kaiteriteri

Am nächsten Tag war dann auch der Benno aus Motueka verschwunden. Es ist sowieso seltsam, dass wir immer nach Motueka zurückgekehrt sind. An sich hat das Dorf nicht wirkiich viel zu bieten.

An dem Tag war das Wetter dann auch viel besser – das wäre wohl der ideale Tag für den Trip von gestern gewesen. Aber leider weiß man so etwas nie im Voraus und außerdem gibt es Leute (nicht mich) die sich hier dann nicht Zeit lassen und mal einen Tag abwarten können.

Natürlich darf man dann so einen schönen Tag nicht ungenutzt verstreichen lassen. Und die Gegend hier heißt auch nicht umsonst Golden Bay. Daher muss man nicht wieder 100km fahren um einen schönen Strand zu finden. Nein, den gibt es hier dann gleich um die Ecke. Zumindest fast.

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Ca. 13km von hier entfernt liegt das kleine Dorf Kaiteriteri. Meine Maorikenntnisse sind ziemlich beschränkt, aber inzwischen weiß ich, dass jedes Wort mit Kai, etwas mit Essen zu tun hat.

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Ich glaube an großen Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht viel. Und große Geschichte wurde hier wahrscheinlich auch noch nicht geschrieben (aber das gilt ja fast für ganz Neuseeland). Aber es gibt hier einen Strand. Und für einen Beach- & Relaxtag (der ja auch mal sein muss) ist das vollkommen ausreichend.

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