Sonntag, 14. Februar 2010

Golden Bay

Farewell Spit

Ich bin am Tag nach Abel Tasman mit dem Benno dann noch einmal nach Norden gefahren. Unser Ziel war eigentlich der Farewell Spit, da wir von Philipp und Markus gesagt bekommen haben, dass es da wirklich geil sein soll.

Auf dem Weg dahin gab es dann einiges zu sehen und der wichtigste Punkt war die Frischwasserquelle mit dem einprägsamen Namen:

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Man darf sich von so einem Namen aber nicht abschrecken lassen. Denn dahinter verbirgt sich eine reinsten Frischwasserquellen, die man auf diesem Planeten finden kann. Die Sichtweite unter Wasser beträgt dann auch knapp 60 Meter. Wenn man noch weiter sehen will, muss man zum Ross Ice Shelf in der Antarktis fahren.

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Natürlich kann man von oben nicht wirklich sehen, dass das Wasser da tatsächlich so klar ist. Da die Kiwis aber ein einfallsreiches Völkchen sind und sehr gerne basteln, haben die dann einfach mal eine Konstruktion aus ein paar Spiegeln gebaut. Und damit kann man dann auch die ganze “Klarheit” genießen.

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P1050671 Ich hätte davon dann auch gerne etwas getrunken, aber leider gibt es DIDYMO. Das ist eine Algenart, die in Neuseeland viele Bäche, Tümpel und Seen bedeckt und wohl wieder sehr schwer loszuwerden ist.

Te Waikoropupu haben sie noch nicht befallen und die Kiwis (insbesondere das DOC) wollen dann natürlich, dass das auch so blleibt. Und daher darf man dann das Wasser nicht berühren und auch nichts anderes in das Wasser halten.

Und dummerweise stand dann die ganze Zeit ein DOC-Ranger neben uns und das wäre dann doch der falsche Zeitpunkt gewesen um sich über die Regeln hinwegzusetzen.

Danach sind wir weiter zum Cape Fareweill & Farewell Spit gefahren. Das ist dann die Nordspitze der Südinsel (und nördlicher als Wellington auf der Nordinsel). Und in deieser skurrilen Lage stehen dann auch Camper und Feuerwaffen auf einer Stufe.

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Wir hatten die größten Erwartungen, denn zum einen war uns das beste Wetter des Jahres versprochen worden und zum anderen haben wir von riesigen Dünen, Kilometerlangem Strand und feinstem Sand gehört.

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Auf dem Bild sieht das gar nicht mehr so schlecht aus, aber es war nicht der Strand den wir erwartet hatten. Abgesehen vom Wetter – aber hier in Neuseeland ist das ja vollkommen unberechenbar.

Die Dünen hatten wir uns dann aber anders vorgestellt. Also haben wir nach kurzer Rücksprache mit dem Philipp herausgefunden, dass das alles auf der anderen Seite des Spits liegt.

Da gab es dann auch Sand:

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Sand:

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Wasser – neben Sand:

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Komische Leute – im Sand

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Noch mehr Sand – mit noch mehr komischen Gestalten

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Ein Paar komische Vögel – über Sand

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Und ein paar Dünenspringer

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Der Rückweg hat dann durch privates Farmland geführt. Da gab es dann einen Blick auf die traditionellen Einwohner Neuseelands und ihre große neue Konkurrenz – die inzwischen Stark auf dem Vormarsch ist.

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Auf der Rückfahrt haben wir dann einen Blick auf die Gegend um Motueka herum werfen können. Von unten sieht das ganz langweilig aus, weil es überall Farmen gibt, de sich mit riesige Hecken gegen die Umwelt abschirmen. Aber von oben sieht das dann doch ganz cool aus.

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Und hier habe ich dann auch endlich mal daran gedacht eine Besonderheiten von NZ – eine One Lane Bridge zu fotografieren. Eigentlich wäre da sogar 2 One Lane Bridges gestanden, aber das hab ich dann nicht auf ein Bild gebracht.

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Kaiteriteri

Am nächsten Tag war dann auch der Benno aus Motueka verschwunden. Es ist sowieso seltsam, dass wir immer nach Motueka zurückgekehrt sind. An sich hat das Dorf nicht wirkiich viel zu bieten.

An dem Tag war das Wetter dann auch viel besser – das wäre wohl der ideale Tag für den Trip von gestern gewesen. Aber leider weiß man so etwas nie im Voraus und außerdem gibt es Leute (nicht mich) die sich hier dann nicht Zeit lassen und mal einen Tag abwarten können.

Natürlich darf man dann so einen schönen Tag nicht ungenutzt verstreichen lassen. Und die Gegend hier heißt auch nicht umsonst Golden Bay. Daher muss man nicht wieder 100km fahren um einen schönen Strand zu finden. Nein, den gibt es hier dann gleich um die Ecke. Zumindest fast.

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Ca. 13km von hier entfernt liegt das kleine Dorf Kaiteriteri. Meine Maorikenntnisse sind ziemlich beschränkt, aber inzwischen weiß ich, dass jedes Wort mit Kai, etwas mit Essen zu tun hat.

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Ich glaube an großen Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht viel. Und große Geschichte wurde hier wahrscheinlich auch noch nicht geschrieben (aber das gilt ja fast für ganz Neuseeland). Aber es gibt hier einen Strand. Und für einen Beach- & Relaxtag (der ja auch mal sein muss) ist das vollkommen ausreichend.

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