Donnerstag, 10. Dezember 2009

6. + 7. + 8. + 9. Dezember

Also nachdem ich ja auf dem Walk war, konnte ich den Adventskalender nicht weiter updaten:

Subway feiert auch mit:

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In Neuseeland brauch auch Santa Claus Guiness: 09-12-05-Picton-1979

Noch ein geschmücktes Auto:

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Schneemann bei Sonne ?

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5. Dezember: Christmas Parade & kleine Wanderung

Am 5. gab es dann die große Christmas Parade von Picton. Ich denke mal, dass das ein relativ großes Event war und es schienen auch mehr Menschen da zu sein, als Picton Einwohner hat.

Natürlich habe ich auch da wieder viele Fotos geschossen, aber die spare ich mir dann für den Adventskalender auf.

Hier kommt dann das erste:

Der neuseeändische Christmas-Harold

09-12-05-Picton-1989 Danach habe ich dann noch eine kleine Wanderung durch den hinteren Teil von Picton gemacht. Es gab wieder tolle Aussichten, ein paar Wasserfälle, aber hier in Neuseeland ist das ja nichts besonderes

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Am Ende habe ich dann aber auch mal wieder eines der berühmten neuseeländischen Schafe gesehen

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Samstag, 5. Dezember 2009

4. Dezember und Sonstiges

 

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So hi alle zusammen,

Da hab ich wohl schon wieder einen Tripelpost hinbekommen. Ich bin da ja wohl echt talentiert. Aber als Entschädigung werde ich jetzt erst einmal nichts mehr schreiben. Denn, vorausgesetzt mir passiert in den nächsten 24 Stunden Dramatisches, ich mache mich morgen früh auf den Weg durch den Queen Charlotte Track und der dauert halt ein paar Tage – voraussichtlich 3.

Natürlich kann ich in der Zeit dann auch keine Posts schreiben und hochladen, weshalb deswegen auch mein Adventskalender ein paar Tage Pause machen muss.

Wie ihr sehen könnt, habe ich bei mir in der Seitenspalte noch ein paar Felder erstellt. Das sind jetzt Checklisten mit den Dingen die ich noch machen will oder schon gemacht habe. Diese Liste erhebt natürlich weder Anspruch auf Vollständigkeit (auch wenn ich mich natürlich darum bemühe) noch auf Endgültigkeit (das wäre bei einem Backpacker ja auch unmöglich).

Weil ein Blog ein dynamisches Medium ist, war das wahrscheinlich noch längst nicht die letzte Änderung. Da ich aber nicht ganz weiß, was ihr eigentlich alles wissen wollt, wäre es mir recht, da ein bisschen Feedback zu bekommen.

Entweder als Kommentar hier – die sind auch sonst nicht verboten – oder als Email. Wer keine Mailadresse von mir hat, kann es mit

nzeedave@gmail.com

versuchen. Wer eine andere von mir kennt. Die funktioniert natürlich auch noch.

Die Marlborough Sounds

09-12-04-Picton-1855 Auch wenn das Wetter inzwischen immer noch nicht perfekt ist, muss ich natürlich raus aus dem Hostel. Und auch aus der Library (wobei ein schnelles freies Internet auch sehr verlockend sein kann…)

Und weil es inzwischen aufgehört hat zu regnen, habe ich keine Ausreden mehr. Zuerst bin ich mal in die Outdoorshops, ich meine natürlich den Outdoorshop – Picton ist nicht so groß und habe mich nach Campingausrüstung umgeschaut. Weil jetzt wo ich auf der Südinsel bin, kommen auch bald die ersten Great Walks.

Danach bin ich zurück zu meiner Villa und habe den Service der kostenlosen Fahrräder in Anspruch genommen. Das ist echt ein Luxus, auch wenn die Fahrräder inzwischen ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Das einzige mit funktionierenden Bremsen und wenigstens einer halbwegs funktionierenden Gangschaltung, hatte einen leicht verbogenen Lenker. Aber für umsonst ist das immer noch in Ordnung.

09-12-04-Picton-1798Mit meinem Rucksack und einer Karte aus dem hiesigen i-Site bewaffnet habe ich mich dann auf den Weg nach Nordosten in die Marlborough Sounds gemacht. Hier ist wirklich alles grün und die Pflanzenwelt ist auch eine ganz andere als in Europa. Zumindest gibt es hier definitiv mehr und größere Farne.

Aber zumindest habe wir Europäer auch in diesen Teil der Erde unsere Tierwelt exportiert – nicht nur die Plage der Possums, sondern auch andere Tiere: Schafe, Kühe etc und dieses Pferd hier.

Irgendwann bin ich dann an einer Straße angekommen und weil ich nichts besseres zu tun hatte, bin ich der einfach mal gefolgt, bis ich an einem Karakora (oder so ähnlich) Lookout angekommen bin. Da hab ich dann auch einen kurzen Stopp für Mittagessen und Fotoshootings eingelegt.

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Mit ein bisschen schieben bin ich dann aber trotzdem heil am Ziel – dem Snout Walkway angekommen. Das ist ein etwas 40 minütiger Walk zur Spitze der Sounds. Man wandert die ganze Zeit durch einen (Ur-) Wald und hat immer wieder diese geniale Aussicht aufs Meer.

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Aber die hatte ich schon den ganzen Tag gehabt und ich glaube so eine geile Landschaft gehört einfach zu Neuseeland dazu.

Mit dem anschließenden Rückweg hat das ganze dann ungefähr 6 Stunden gedauert und am Ende habe ich den Whirlpool kaum noch erwarten können.

Bye bye North – Hello South

09-12-02-Ferry-1725 So wie ich bereits angekündigt habe, habe ich inzwischen die Cook-Strait mit der Fähre überquert und bin in Picton angekommen.

Ich bin mir nicht ganz sicher wie umweltfreundlich so eine Fähre ist, aber ich kann euch versichern, so schwarz war der Rauch dann auch nur selten.

 

09-12-02-Wellington-1722Die Fährüberfahrt war eigentlich ganz angenehm. Schon beim Check-in (das ganze kam  mir dann fast eher wie ein Flughafen, statt einem normalen Hafen vor. Maximal 2 Gepäckstücke, Sperrgepäck / großes Gepäck kostet extra.), wurde einem angekündigt – “Moderate Sailing Conditions”. Natürlich hatte ich keine Ahnung was das heißt, aber inzwischen weiß ich es wohl.09-12-02-Ferry-1756

Moderat heißt:

  • Keine 30° im Schatten,
  • kein spiegelglattes Meer
  • Kein andauernder Sonnenschein
  • keine Windstille

 

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Aber moderat heißt auch:

  • Kein Hagel
  • Kein Gewitter
  • Keine Monsterwellen
  • Keine Tornados.

 

 

09-12-02-Ferry-1775 Und was heißt das jetzt genau. Es heißt:

  • Viel Wind
  • Viel Regen
  • Viele Wolken und Wenig Sonne
  • Kleine aber nicht zu kleine Wellen

 

 

09-12-02-Ferry-1728Wie ihr sehen könnt, habe ich trotzdem einen großen Teil der Fahrt im Freien verbracht.  Mit Musik und einer Regenjacke bewaffnet, macht einem auch die Kälte und der Sturm nichts aus. Und außerdem ist Neuseeland auch vom Wasser aus schön anzusehen. Zuerst einen letzten Blick auf das von Wolken verhüllte Wellington.

 

09-12-02-Ferry-1761Und kurze Zeit später war man schon inmitten der Marlborough Sounds auf der Südinsel. (Sounds sind so wie ich mir das inzwischen zusammenreime Berg / Hügelketten, deren Gipfel aus dem Wasser ragen).

Und es stimmt. Die Südinsel ist (selbst bei Regen) viel schöner als die Nordinsel und verdammt grün.

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Nach gut 3 Stunden war die Überfahrt dann auch schon vorbei. Leider hatte der Regen inzwischen wieder zugenommen09-12-02-Picton-1791. “It’s raining cats and dogs” würde der Neuseeländer sagen. Aber was soll mir schon großartig passieren.

Die Gepäckausgabe ist im Trockenen (und wie bei einem Flughafen mit Förderband und allem drum und dran)

Und für die Zeit im Freien verfüge ich über eine ausgezeichnete Regenjacke und mein Rucksack hat ein Regencape. Was soll mir also schon großartig passieren.

Da gibt es leider genau eine Sache: Ich hatte kein Hostel gebucht. Und die ersten zwei die ich ausprobiert habe (die, die im Lonely Planet am besten klangen) waren dann leider beide schon belegt. Und die beiden waren gut 20 Minuten Fußweg voneinander entfernt.

Na toll. Aber in der Nähe vom ersten Hostel, gab es dann noch ein YHA, wo ich mich einquartieren konnte. Das war dann wirklich … cosy. In der Küche hat man sich schon alleine beengt gefühlt.

Am nächsten Tag habe ich mich dann in “The Villa” einquartiert. Die haben alles – eine große Küche (aber leider ohne Gasherd), einen großen Communityraum und was nicht am wichtigsten aber definitiv am geilsten ist: EINEN WHIRLPOOL. Oh yeah, Kanadaluxus als Backpacker :)

Freitag, 4. Dezember 2009

3. Dezember

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Mittwoch, 2. Dezember 2009

2. Dezember & Karori Wildlife Sanctuary

So tut mir leid, ich hab gestern kein besseres und entfernt weihnachtliches Foto machen können und meine Telefonzelle will ich noch nicht auspacken…

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Aber als Entschädigung gibt es jetzt noch einen weiteren Beitrag. Eigentlich hatte ich geplant in Wellington nichts mehr zu schreiben, aber so be it…

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Inzwischen hat sich auch Ben wieder verabschiedet und ist auf dem Weg in den warmen Norden. Beim mir geht es dann heut Mittag mit der Fähre ab in den kalten Süden.

Nachdem wir die letzten paar Tage ne Menge schlechtes Wetter und eigentlich nur Regen hatten. (Mit meiner LotR Tour hatte ich da wohl ne Menge Glück gehabt), hieß das im Großen und Ganzen den ganzen Tag im YHA rumhocken und Beiträge vorbereiten, Filme schauen und Fotos organisieren.

Aber das ist ja kein erfülltes Leben. Und schon gar nicht für einen Backpacker der den Luxus der Heimat gegen das Abenteuer eines anderen Landes eingetauscht hat. Allerdings war ich schon in allen Museen etc. der Stadt und Outdoor muss man sich bei dem Wetter nicht antun. Aber sobald das Wetter ein bisschen Besser wurde, bin ich sofort auf und raus nach Wellington. Mein Ziel war das Karori Wildlife Sanctuary – ein Natrurschutzgebiet am Rande Wellingtons und das weltweit einzige in dem nicht-heimische Arten ausgeschlossen werden. In Neuseeland bedeutet das, dass auch Säugetiere ausgeschlossen werden. Nur Menschen dürfen rein, aber auch nur wenn sie bezahlen.

Das Projekt ist auf 500 Jahre angelegt und soll danach wieder einen “indigenous forest” beinhalten. Ich kann sagen, selbst nach 10 oder 15 Jahren ist das Ergebnis ganz sschön eindrucksvoll.

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Insgesamt soll es hier 30 Vogelarten geben, aber ich denke ich habe vielleicht doch nicht alle gesehen. Besonders der Kiwi fehlt mir noch, aber den will ich ja dann später mal auf Stewart Island sehen…

Ich denke das wäre bei meinem Ornithologischen Verständnis auch der einzige Vogel den ich erkennen würde. Trotzdem habe ich einfach meine Kamera genommen und auch die Vögel erwischt, die mir jetzt nicht ganz so bekannt vorkamen.

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P.S. eines der Bilder wurde nicht im Schutzgebiet geschossen.