Samstag, 5. Dezember 2009

Bye bye North – Hello South

09-12-02-Ferry-1725 So wie ich bereits angekündigt habe, habe ich inzwischen die Cook-Strait mit der Fähre überquert und bin in Picton angekommen.

Ich bin mir nicht ganz sicher wie umweltfreundlich so eine Fähre ist, aber ich kann euch versichern, so schwarz war der Rauch dann auch nur selten.

 

09-12-02-Wellington-1722Die Fährüberfahrt war eigentlich ganz angenehm. Schon beim Check-in (das ganze kam  mir dann fast eher wie ein Flughafen, statt einem normalen Hafen vor. Maximal 2 Gepäckstücke, Sperrgepäck / großes Gepäck kostet extra.), wurde einem angekündigt – “Moderate Sailing Conditions”. Natürlich hatte ich keine Ahnung was das heißt, aber inzwischen weiß ich es wohl.09-12-02-Ferry-1756

Moderat heißt:

  • Keine 30° im Schatten,
  • kein spiegelglattes Meer
  • Kein andauernder Sonnenschein
  • keine Windstille

 

09-12-02-Ferry-1730

Aber moderat heißt auch:

  • Kein Hagel
  • Kein Gewitter
  • Keine Monsterwellen
  • Keine Tornados.

 

 

09-12-02-Ferry-1775 Und was heißt das jetzt genau. Es heißt:

  • Viel Wind
  • Viel Regen
  • Viele Wolken und Wenig Sonne
  • Kleine aber nicht zu kleine Wellen

 

 

09-12-02-Ferry-1728Wie ihr sehen könnt, habe ich trotzdem einen großen Teil der Fahrt im Freien verbracht.  Mit Musik und einer Regenjacke bewaffnet, macht einem auch die Kälte und der Sturm nichts aus. Und außerdem ist Neuseeland auch vom Wasser aus schön anzusehen. Zuerst einen letzten Blick auf das von Wolken verhüllte Wellington.

 

09-12-02-Ferry-1761Und kurze Zeit später war man schon inmitten der Marlborough Sounds auf der Südinsel. (Sounds sind so wie ich mir das inzwischen zusammenreime Berg / Hügelketten, deren Gipfel aus dem Wasser ragen).

Und es stimmt. Die Südinsel ist (selbst bei Regen) viel schöner als die Nordinsel und verdammt grün.

09-12-02-Ferry-177909-12-02-Ferry-1748

 

Nach gut 3 Stunden war die Überfahrt dann auch schon vorbei. Leider hatte der Regen inzwischen wieder zugenommen09-12-02-Picton-1791. “It’s raining cats and dogs” würde der Neuseeländer sagen. Aber was soll mir schon großartig passieren.

Die Gepäckausgabe ist im Trockenen (und wie bei einem Flughafen mit Förderband und allem drum und dran)

Und für die Zeit im Freien verfüge ich über eine ausgezeichnete Regenjacke und mein Rucksack hat ein Regencape. Was soll mir also schon großartig passieren.

Da gibt es leider genau eine Sache: Ich hatte kein Hostel gebucht. Und die ersten zwei die ich ausprobiert habe (die, die im Lonely Planet am besten klangen) waren dann leider beide schon belegt. Und die beiden waren gut 20 Minuten Fußweg voneinander entfernt.

Na toll. Aber in der Nähe vom ersten Hostel, gab es dann noch ein YHA, wo ich mich einquartieren konnte. Das war dann wirklich … cosy. In der Küche hat man sich schon alleine beengt gefühlt.

Am nächsten Tag habe ich mich dann in “The Villa” einquartiert. Die haben alles – eine große Küche (aber leider ohne Gasherd), einen großen Communityraum und was nicht am wichtigsten aber definitiv am geilsten ist: EINEN WHIRLPOOL. Oh yeah, Kanadaluxus als Backpacker :)

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