So tut mir leid, ich hab gestern kein besseres und entfernt weihnachtliches Foto machen können und meine Telefonzelle will ich noch nicht auspacken…
Aber als Entschädigung gibt es jetzt noch einen weiteren Beitrag. Eigentlich hatte ich geplant in Wellington nichts mehr zu schreiben, aber so be it…
Inzwischen hat sich auch Ben wieder verabschiedet und ist auf dem Weg in den warmen Norden. Beim mir geht es dann heut Mittag mit der Fähre ab in den kalten Süden.
Nachdem wir die letzten paar Tage ne Menge schlechtes Wetter und eigentlich nur Regen hatten. (Mit meiner LotR Tour hatte ich da wohl ne Menge Glück gehabt), hieß das im Großen und Ganzen den ganzen Tag im YHA rumhocken und Beiträge vorbereiten, Filme schauen und Fotos organisieren.
Aber das ist ja kein erfülltes Leben. Und schon gar nicht für einen Backpacker der den Luxus der Heimat gegen das Abenteuer eines anderen Landes eingetauscht hat. Allerdings war ich schon in allen Museen etc. der Stadt und Outdoor muss man sich bei dem Wetter nicht antun. Aber sobald das Wetter ein bisschen Besser wurde, bin ich sofort auf und raus nach Wellington. Mein Ziel war das Karori Wildlife Sanctuary – ein Natrurschutzgebiet am Rande Wellingtons und das weltweit einzige in dem nicht-heimische Arten ausgeschlossen werden. In Neuseeland bedeutet das, dass auch Säugetiere ausgeschlossen werden. Nur Menschen dürfen rein, aber auch nur wenn sie bezahlen.
Das Projekt ist auf 500 Jahre angelegt und soll danach wieder einen “indigenous forest” beinhalten. Ich kann sagen, selbst nach 10 oder 15 Jahren ist das Ergebnis ganz sschön eindrucksvoll.
Insgesamt soll es hier 30 Vogelarten geben, aber ich denke ich habe vielleicht doch nicht alle gesehen. Besonders der Kiwi fehlt mir noch, aber den will ich ja dann später mal auf Stewart Island sehen…
Ich denke das wäre bei meinem Ornithologischen Verständnis auch der einzige Vogel den ich erkennen würde. Trotzdem habe ich einfach meine Kamera genommen und auch die Vögel erwischt, die mir jetzt nicht ganz so bekannt vorkamen.
P.S. eines der Bilder wurde nicht im Schutzgebiet geschossen.
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