Inzwischen habe ich auch Blenheim hinter mir gelassen. Mein Hostel war zwar echt super gewesen. Pool, Schrank, Kühlschrank, Toaster, Fernseher, … im Zimmer. Aber außer arbeiten kann man in Blenheim nicht viel machen.
Und Arbeit gibt’s leider nicht, weil das Wetter dieses Jahr nicht mitspielt. Das ist jetzt natürlich schade, aber da kann man dann auch nichts machen. Und so habe ich mich dann wieder mal an den Straßenrand gestellt und den Daumen rausgestreckt.
Aber erst einmal in Richtung Picton, weil ich da etwas vergessen hatte. Das war dann auch der Lift auf den ich am längsten warten musste. Ganze 20 Minuten stand ich da am Straßenrand. Dann hat mich aber zum Glück ein Typ aufgelesen und gleich bis zu meinem früheren Hostel vor die Türe gebracht – natürlich auch noch umsonst.
Dann Richtung Kaikoura Teil 1 ist so abgelaufen: Ich bin vom Hostel der Straße nach Blenheim (und Kaikoura gefolgt) und hab meinen Daumen nur mal so zum Spaß rausgestreckt. Und bevor ich die Hälfte der Strecke aus Picton heraus hinter mich gebracht hatte, hatte schon mein nächster Lift – eine etwas ältere Frau die anscheinend ziemlich alternativ und idealistische eingestellt war – mitgenommen. Und ich hab sogar ein Weihnachtsplätzchen als Begrüßung bekommen.
Auf dem Weg nach Blenheim, haben wir dann auch noch 3 weitere Hitcher mitgenommen. Die waren alle auf dem Weg nach Nelson, zu einem Festival. Sie hat mich dann noch ans Ende von Blenheim – an den Kaikoura-Premium-Hitchhike-Spot – gebracht. Und sie hatte recht.
Ich hatte grad mein Zeug ausgeladen und mein Schild ausgepackt, da hat auch schon der letzte angehalten. “Kaikoura ? – I’m driving to Christchurch, come on in.” Na das ist doch mal ein Wort.
Das war dann auch der einzige etwas längere Ride (die davor hatten immer nur jeweils 20 Minuten gedauert) und wir haben uns dann über Neuseeland und mögliche Ziele hier unterhalten. Ich weiß jetzt, dass ich unbedingt nach Nelson und noch viel unbedingter nach Stewart Island muss. Er war dann auch noch so freundlich mich in Kaikoura bis zum i-Site zu fahren. Dabei lag das ganz sicher nicht auf dem Weg.
So als Ergebnis kann ich nur festhalten. Hitch-hiking funktioniert hier super. Nette Leute, schnelle Lifts und das ganze dann auch noch umsonst. Kaikoura sieht auch super aus: Auf der einen Seite hat man das extrem blaue Meer und auf der anderen Seite kann man die Southern Alps sehen. Sieht echt klasse aus.
Allerdings fürchte ich, dass ich hier doch viel Geld lassen werde. Kayaking, Wavesurfing und Dolphin Swimming sind nur ein kleiner Teil der vielen (teuren) Aktivitäten, die man hier machen kann. Bilder liefer ich dann bald nach, aber heute war meine Kamera leer…
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