Freitag, 5. März 2010

Creative Cultural Travelling

Nach dem Sprung aus mehr als 4000 Metern Höhe, habe ich natürlich für die nächsten Paar Wochen genug Adrenalin freigesetzt. Daher habe ich mich dann auch in den Tagen danach auf etwas ruhiger (aber nicht unbedingt schlechtere) Aktivitäten Konzentrieren können. Dabei habe ich eher nach Dingen gesucht, die etwas mehr mit (Maori-)kultur zu tun haben.

Bonecarving

Aber ich habe auch keine Lust, mir stundenlang Kunstwerke anzusehen und mir erklären zu lassen was welches Symbol bedeutet. Da ich ja viel lieber Dinge selber mache, habe ich dann am Tag nach dem Skydive an einem Bonecarving Workshop teilgenommen.

Was ist denn bitteschön das ???

Also, hier in Neuseeland gibt es eine Menge Touristen. Als logische Konsequenz gibt es auch eine Menge Souvenirshops. Und in diesen Shops gibt es eine Menge Anhänger aus Knochen, die mit Symbolen und Motiven der Maori versehen sind.

Beim Bonecarving, darf man dann einen solchen Anhänger selber designen, ausschneiden, schleifen, polieren und was man sonst noch so alles machen muss. Wenn ich nicht von einem guten Dutzend Leute gehört hätte, dass das ein “must do” ist, wäre ich wahrscheinlich den üblichen Weg in den Souvenirladen gegangen.

Aber so saß ich jetzt vor einem Stück Papier, hatte einen Ordner mit vielen Abbildungen und ein paar Anhänger als Inspiration vor mir liegen und sollte mit meiner unendlichen Kreativität etwas entwerfen.

Das ist leichter gesagt als getan, aber irgendwann habe ich angefangen zu zeichnen, und als es dann auch auf der Rückseite eng wurde, habe ich dann endlich etwas gezeichnet, was mir dann doch ganz gut gefallen hat.

Dann musste das Ganze vom Papier auf einen Knochen übertragen werden:

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Dann wurde das ganze grob ausgesägt

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Und dann auf die exakten Konturen zurechtgeschliffen

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Und dann durfte ich mich nocheinmal hinsetzen und mir genau überlegen, was ich mit dem inneren anfangen möchte.

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Dann wurde mit einem Bohrer das innere ausgeschnitten

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Und auf die bisher graue Fläche habe ich dann etwas Paua-Shell geklebt

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Für jeden der sich jetzt denkt: “was ist denn Paua für ein hässliches Ding”. Die Farbe von Paua ist nicht gleichmäßig und beim abschleifen verändert sie sich dann (unvorhersehbar)

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Und dann gab es noch ein paar kleine Veränderungen am Design

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Und dann war ich auch schon fast fertig (der ganze Prozess hatte sich aber auch schon einige Stunden hingezogen). Jetzt musste nur noch weiter geschliffen und poliert werden…

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Und fertig war das gute Ding

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Do the Haka

2 Tage später (am 4. März) gab es dann meine nächste Do-it-yourself Aktivität. Ich habe einen Haka gelernt. Haka ist der Kriegstanz der Maori und der berühmteste davon ist der “Ka Mate”. Der ist so berühmt, weil die All Blacks (das Rugbyteam der Kiwis) ihn vor jedem Spiel aufführt.

Und als ich gelesen habe, dass man den in Nelson lernen kann, habe ich mir gedacht, das macht doch sicher eine Menge Spaß und ist eine interessante Fähigkeit, die ich wahrscheinlich nie wieder brauchen werde. Also habe ich sofort mein Handy gezückt und dort angerufen.

Es hat auch wirklich eine Menge Spaß gemacht. Man kann stundenlang einen Text brüllen, mit Worten die man noch nie vorher gehört hat und dazu einen (recht primitiven) Tanz machen. Der Text ging so (wh = f)

Ka Mate, Ka Mate

Ka Ora, Ka Ora

Tenei Te Tangata, huru, huru

Naa Na Nei, Tiki Mai

Whaka, Whiti Te Ra,

Aue U Pane, Ka Pane

Aue U Pane, Ka Pane, Whiti te Ra

Von dem Kurs gibt es keine Bilder, sehr wohl aber ein Video. Das werde ich aber sobald nicht ins Internet stellen.

Und weg vom Mainland

DSC08838 Inzwischen habe ich dann auch wieder die Südinsel verlassen. Da ich dort einige Zeit verbracht habe und vor allem beim Hitchhiken eine Menge von den Gedankengängen der Südinsler aufgenommen habe, muss ich das ganze natürlich anders sagen:

Ich habe das Mainland verlassen und bin auf der Pig island sicher angekommen.

Bye Bye South

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Hi North

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Ich merk auch, dass die Südinsel mich ein bisschen geprägt hat. Als ich etwas mehr als 3 Monaten in Wellington war, kam es mir eigentlich ganz entspannt vor. Jetzt ist es einfach nur noch groß, stressig, überfüllt und viel zu schnell.

P.S. Good News Everyone – nach Monaten ist mein Blog endlich wieder aktuell !!

Donnerstag, 4. März 2010

Skydive Abel Tasman

DIe ruhigen, entspannten (und billigen) Tage habe ich dann in einem Adrenalinkick enden lassen, der noch für die nächsten Wochen reichen sollte. Das Loch das das ganze dann im Geldbeutel hinterlassen hat, war dann auch entsprechen auf.

Es handelt sich dabei natürlich um einen Skydive, zu deutsch Fallschirm(-tandem-)sprung. Ich hatte ja eigentlich geplant, an meinem Geburtstag in Taupo zu springen, aber ich hatte von so vielen gehört, dass Nelson (bzw. Abel Tasman) viel schöner sein soll.

Also hab ich bei denen angerufen, mir den nächsten Termin geben lassen und bin dann dahin gefahren. (Oder hab mich von ihnen abholen lassen). Ich hatte dann leider nicht den absolut blauen Himmel, den wir die letzten Tage gehabt hatten. Aber zum Glück waren die Wolken nur auf der Seite der Berge und ich hatte freie Sicht auf das Meer.

Am Flughafen angekommen, wurde uns dann erst einmal ein Video von anderen Skydivern vorgespielt um uns einzustimmen und natürlich zu zeigen wie toll es doch ist so ein Video zu haben. Mit diesem hinterhältigen Trick haben sie es dann auch geschafft uns das komplette Paket mit Foto und Video zu verkaufen (das wollte ich zwar sowieso nehmen, aber egal…)

IMG_0554 Dann wurden mir mein Instructor und Mitspringer, Scruffy (ich dachte den Namen gibt es nur in Futurama) und Luke mein Kameramann vorgestellt. Dann habe ich mich eingekleidet, das heißt ich habe meinen Helm, meine Brille, einen stylishen Springeranzug und ein Trapez bekommen.

Danach sind wir in den Flieger eingestiegen. Das war eine richtig kleine Maschine in die wir 6 (2x Springer, Instructor und Kameramann) gezwängt haben. Aber das beunruhigende ist, dass der Aus- und Eingang nur eine Plexiglasscheibe ist, die man einfach zuschiebt.

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Und noch ein paar Bilder aus dem Flieger

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Im Flieger bin ich dann an meinen Instructor geschnallt worden. Und dann war es irgendwann soweit und wir haben dann die Klappe geöffnet und sind langsam aber sicher an den Ausgang gerutscht. Das war dann so ziemlich der Moment an dem ich mir gedacht habe: “Oh mein Gott! Was machst du da! Hast du dafür wirklich Geld ausgegeben???”

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Mir wurde davor gesagt, dass ich einfach lächeln und die Augen offen halten solle. Also habe ich meine ganzen Ängste etc. runtergeschluckt los ging es.

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Und dann sind wir (die da draußen am Flugzeug hängen) gleichzeitig abgesprungen.

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Und dann war ich im Freefall. Das Gefühl ist absolut unbeschreiblich und das Adrenalin blockiert dann so ziemlich alle Sinne.

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Mit 200 km/h Richtung Erde

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Irgendwann haben wir dann den Fallschirm geöffnet und dann hab ich einen Ruck gespürt und wir sind ziemlich schnell auf 20 kmh abgebremst. Der Kameramann ist noch etwas weiter geflogen um noch vor uns am Boden zu sein. Nach einer Sekunden war er dann verschwunden.

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Wir haben dann noch ein paar Kreise gezogen und mit einem Fallschirm kann man sich wirklich gut amüsieren. Man dreht sich dann in der Luft und das ganze ist besser als Achterbahn. Nur die Trapezgurte waren etwas einschneidend.

Es hat dann nicht mehr lange gedauert, bis wir am Erdboden waren… und da war das schöne Ereignis schon vorbei

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Mittwoch, 3. März 2010

Strandfreuden

Nach dem Heaphy Track habe ich dann ein paar entspannt Tage an den Stränden der Südinsel verbracht. Zuerst in Takaka. Das heißt nicht ganz in Takaka. Denn das liegt etwa 6km vom Strand entfernt. Aber wenn man gerade 80km hinter sich gebracht hat, dann macht das den Braten auch nicht mehr fett.

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Nach dem Tag in Takaka, bin ich nach Motueka gehitcht. Da habe ich mich dann mit dem Philipp getroffen und wir haben dann regelmäßig Strände besucht. Da Philipp ja schon ein paar Tage in Motueka war, hat er die besten Strände der Region ausgekundschaftet.

Und die Top Location hier ist der Strand am Split Apple Rock. Er liegt zwischen dem Marahau Beach und Kaiteriteri. Marahau ist der Strand an dem wir für den Abel Tasman gestartet waren, Kaiteriteri ist der touristischste und best besuchte Strand hier in der Gegend.

Jeder der sich denkt: “Split Apple, das habe ich hier doch schon einmal gelesen” hat absolut recht. Bei der Kayaktour im Abel Tasman haben wir erst einen kurzen Abstecher in den Süden hierher gemacht.

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Und hier der Split Apple. Auf dem kann man wunderbar herumklettern – der “Apfel” ist ca 2-3 mal so groß wie ein Mensch.

Irgendeine geführte Kayaktour war hier in der Gegend und ich habe da gehört, dass dieses Stück Stein hier, die Nummer 3 bei den berühmtesten Felsen in NZ ist.

Nummer 1 ist natürlich der Mitre Peak im Milford Sound und der ehrenwerte zweite Platz wird von den Pancake Rocks (Punukaiki) belegt.

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Am nächsten Tag, sind wir wieder dann nach Little Kaiteriteri gefahren. Da es Samstag war und Motueka ja vor allem ein Ort für Apfelpflücker ist, haben sich eine Menge Backpacker angeschlossen. Zuerst sind Phil und Tristan mit uns mitgefahren und nach einer Stunde kamen dann noch etwa 20 weitere Backpacker.

Am 3. Tag (das war dann der 28. Februar) wollte ich eigentlich schon wieder packen und weiterreisen. Aber ich hatte mich in Motueka das erste mal wieder mit all meinem Zeug vereint. Das war nicht nur alles, was ich aus Westport weggeschickt habe, sondern ich hatte auch die Hälfte meiner Sachen am 5. Februar in einem Schließfach zurückgelassen gehabt.

Und als ich dann endlich in Motueka war, habe ich erstmal alles in mein Zelt geschmissen. Und an dem morgen habe ich dann festgestellt, dass es wohl noch etwas länger dauert all das zu packen. Also habe ich dann einen Tag verlängert, eine Super Aktivität gebucht (wer facebook hat, der weiß was kommt) und wir sind wieder an einen Strand gefahren.

Wir haben uns dann wieder für den Split Apple Rock entschieden. Und endlich gibt es auch einmal ein Foto von mir und dem Strand. Mit auf dem Bild ist Tristan.

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Der Heaphy Track

Nach Westport habe ich mich dann wie bereits angekündigt an den Heaphy Track gemacht (Vom 22. – 25. Februar). Das ist ein 80km langer Great Walk im Kahurangi National Park an der Nordwestküste von der Südinsel.

Da das kein Rundweg ist und zwischen den beiden Ende fast 500km Straße liegen ist der ganze dann organisatorisch etwas komplizierter. Ich habe mich dann dafür entschieden nicht nach Westport zurückzufahren, sondern mir mein Gepäck, dass ich nicht mitnehmen würde, dann zum Philipp nach Motueka schicken lasse.

Damit hatte ich dann keine 5 Stunden (bei den Straßen hier in der Gegend eher 7+ Stunden) vor mir und außerdem gab es in Westport ja nix mehr für mich zu tun. Für jeden der mit den Gegebenheiten der Südinsel nicht ganz vertraut ist, habe ich hier mal eine kleine Karte.

Heaphy Track

Ist es nicht toll, was man mit Google Earth so alles machen kann? Westport hat leider nicht mehr auf das Bild gepasst, denn es liegt dann noch gut 80km unter Karamea.

Von Kohaihai ging es dann los und bei Brown Hut habe ich dann aufgehört. Die 3 Punkte dazwischen waren meine Schlafplätze. Nach Takaka ging es dann nach dem Track und nach Motueka habe ich meine Sachen geschickt.

DSC08186 Also habe ich dann um 11:30 den Bus nach Karamea genommen (ein kleiner Ort im Norden von Westport und näher am Eingang des Parkes liegt) und von dort dann einen Bus zum Kohaihai-Shelter (das ist dann der tatsächliche EIngang vom Track).

Das ganze hat dann einige Stunden gedauert und auch wenn ich hier von Bus sprechen (und es hier auch i.d.R. als Bus bezeichnet wird, sind das dann eher Minivans…)

Um 2 Uhr war ich dann am EIngang und habe mich dann auch sofort an den Weg gemacht. Immerhin lagen noch gute 16km vor mir. Außerdem sollte es eine Stelle geben, die bei High Tide etwas problematischer wird.

Die Brücke am Eingang

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Und von Anfang an wird landschaftlich was geboten

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Und auf ein kleiner Abstecher zu einem Sidetrack – daher kein Backpack

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Und ein Wasserfall

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Aber der erste Tag hier war dann ein Coastal Track – das heißt es stand eher der Strand im Vordergrund

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Ein langer, langer Strand

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Der – wie es sich für die Westküste gehört – auch etwas rauer ist

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Als Wanderlandschaft ist mir das dann aber wesentlich lieber, als die Goldstrände am Abel Tasman.

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Der typische Baum für diese Region hier ist dann die Nikaupalme – sie ist dann auch auf dem Wappen von dem Track

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DSC08271Und ab und zu wurde ich dann von einem etwas seltsamen Gesicht überrascht – ob dem Hut Warden da mal langweilig geworden ist ? 

Das war dann auch schon ziemlich nah an der Campsite, auf jeden Fall ist es das letzte Bild, dass ich davor geschossen habe. Damit hatte ich dann die ersten 20% von dem Track hinter mich gebracht – und das schönste Stück hinter mir. Der Rest ist zwar auch nicht schlecht, aber an den nächsten Tagen geht es dann einfach nicht mehr an der Westcoast entlang.

Für jeden der jetzt enttäuscht ist, weil er so gerne noch ein paar Fotos gesehen hätte, gibt es dann gute Nachrichten. Ich bin an dem Abend dann noch einmal an den Strand gegangen und habe natürlich auch meinen treuen Begleiter – die Kamera mitgenommen.

Ein paar Natives aus der Area

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Ich bin dann erstmal ins Wasser gegangen. Es war zum einen saukalt und zum anderen waren die Wellen nicht ohne (beides gehört zur Westküste). Ich bin eigentlich immer da geblieben wo ich noch stehen konnte, aber die Wellen haben mich dann trotzdem des Öfteren einen Meter in die ein oder andere Richtung bewegt.

Nach dieser Erfahrung und dem abtrocknen durfte ich dann ein paar andere Natives aus dem Park kennenlernen. Die Sandflies. Ich wurde zwar im Voraus gewarnt, dass die hier richtig krass sind, aber ich hätte nie gedacht, dass es wirklich so viele sein würden. Und ich war wohl mit Sicherheit der erste den sie so überfallen haben

Das hier habe ich an der Feuerstelle vom Campingplatz gefunden.

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Aber zurück an den Strand: Um mich vor den Sandflies zu schützen hatte ich auch dann lange Klamotten mitgenommen und den Rest dann mit Repellent ertränkt. Inzwischen habe ich auch schon aufgehört das vorsichtig ins Gesicht einzureiben. Wie bei den Kiwis heißt es jetzt: Augen zu, Luft anhalten und sprühen. Ich hatte leider nichts für den Kopf mitgenommen und da musste dann einfach mein Handtuch als Schutz herhalten.

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Normalerweise habe ich ja den Wunsch jede Sandfly zu töten – unabhängig davon ob sie gerade dabei sind mich zu stechen oder nicht. Aber nachdem mein Arm mit schwarzen Punkten übersät war, egal was ich auch gemacht habe, habe ich dann zum ersten mal resigniert und ihnen einfach zugeschaut (und mich gefreut, dass sie nicht durch ein Shirt stechen können)

Die Schatten wurden dann auch immer länger…

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… und das heißt natürlich, dass gleich wieder ein genialer West-Coast Sunset ansteht.

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Der “Lord of the Sandflies”

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und auch ein paar andere wollten sich das dann natürlich nicht entgehen lassen

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Und dann war die Sonne auch irgendwann weg

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An dem Abend gab es dann an der oben bereits gezeigten Feuerstelle ein “epic” Lagerfeuer. Ich glaub wir hatten vor jedes Stück Treibholz im Umkreis von mehreren Kilometern zu verbrennen. Genau wie beim Kepler war es dann wirklich Schade keine Würstl dabei zu haben. Bei den NZ-Würsten vielleicht aber auch besser.

Als ich am nächsten Morgen dann mein Zelt verlassen habe bin ich gleich von den Sandfliegen überfallen worden. Selbst als ich nur kurz meine Jacke gegen ein Longsleeve eingetauscht habe, habe ich an einem Arm 12 neue Stiche bekommen. Aber Repellent drauf und nicht stehen bleiben hilft dann einigermaßen. Und zum Glück gibt es nur an den Huts und Campsites so viele davon…

Meine “Schutzkleidung”DSC08414

Am zweiten Tag war dann auch eher Bush als Strand angesagt

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Mit ein paar Swingbridges dazwischen

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EInfach geil

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Und hier gab es dann Mittagspause

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Irgendwann habe ich dann einen kurzen Abstecher vom Track runter gemacht. Also schnell geschaut in welcher Richtung (relativ zur Sonne der Pfad ist), Rucksack abgelegt und ab “in the bushes”.

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Der Abstecher hat mir dann auch einen neuen Freund und Reisebegleiter besorgt. Auf jeden Fall ist mir dann dieser Vogel für die nächsten 10 Minuten gefolgt.

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Ein paar Stunden später – da war ich dann schon ziemlich erschöpft und habe gehofft doch hoffentlich bald an meiner Campsite anzukommen bin ich an einem Lookout angekommen. Von dort gab es dann eine Menge Wald zu sehen.

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Und irgendwo, da hinter den Bäumen auf dem ersten Bild, am Meer bin ich an dem Morgen losgelaufen. Da war es dann wirklich beruhigend auf der anderen Seite schon die Hut zu sehen.

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Der Weg dahin war dann nicht mehr weit, ich musste nur noch an diesen seltsamen Gestalten vorbei. (Da war wohl wieder einem Warden langweilig)

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An dem Abend ist mir dann mein Repellent ausgegangen. Daher hab ich mich dann in meinem Zelt verbunkert und mich absolut abgeschottet.

Am nächsten Tag hat sich dann wieder die Landschaft geändert. Statt Meer oder Wald gab es hier dann eine Menge Downs. Für jeden der nicht weiß, was man sich darunter vorstellen soll.

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Es gab aber auch ein paar wunderschöne Lookout Points

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Und endlich habe ich meinen ersten Silverfern gesehen

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Und hier ein Beispiel der unglaublichen Kreativität der Kiwis

DSC08531   Und schon wieder ein gelangweilter Warden

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Und wie man auf dem Foto jetzt sehen kann, war die Aussicht immer noch gut, aber es hat sind ein paar Wolken aufgezogen.

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Es hat dann auch ziemlich bald angefangen zu regnen. Ich bin dann so schnell wie möglich zu meinem Schlafplatz für die Nacht – einem Aorere Shelter. Das ist eigentlich ein Campinplatz für 4 Zelte / 8 Personen, aber hat auch einen richtig guten Unterstand. Der hat dann an den Wänden eine Bank die ca 1m breit ist, es lässt sich also gut darauf schlafen. Außerdem ist er wie eine Hütte gebaut und hat auch an den Seiten Wände. Es fehlt nur eine Tür.

Wir waren dann insgesamt zu viert an dem Shelter. Ich war der einzige der nicht an dem Tag losgegangen war. Die anderen sind dann alle aus der anderen RIchtung gekommen. Und keiner von uns hatte dann Lust das Zelt aufzubauen. Also haben wir uns in den Shelter gequetscht. 3 haben auf die Bänke gepasst und der vierte hat auf dem Boden geschlafen. Da wir ja alle fürs campen ausgerüstet waren, war das überhaupt kein Problem. Das schöne ist, wenn man einmal den Rucksack richtig positioniert hat muss man den Schlafsack gar nicht mehr verlassen.

Am nächsten Morgen ging es dann früh auf. Ich wollte den Bus um 10:15 erwischen und hatte immerhin noch 15km vor mir. Also wollte ich dann um 5 Uhr aufstehen, habe um 6 Uhr mich dann im Schlafsack gedreht, in den Rucksack gegriffen und das Müsli rausgeholt und um Viertel nach 7 bin ich dann endlich los.

Ich hab mich dann ziemlich beeilen müssen, was sicher nicht überraschend ist. Daher hatte ich nicht viel Gelegenheit meine Kamera rauszuziehen und ein paar Fotos zu schießen. Da es noch etwas geregnet hat, hatte ich sowieso nicht so das große verlangen danach.

Erst als ich schon den Ausgang sehen konnte und auch der Regen nachgelassen hat, habe ich noch ein paar Abschlussfotos geschossen

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