inzwischen hab ich meine erste größere Wanderung hinter mir. Den Tongariru Alpine Crossing Track.
Diese Strecke wir laut Lonely Planet von vielen als die schönste Tagesroute in Neuseeland bezeichnet. Aber leider kommt man nicht wieder beim Ausgangspunkt an, sondern muss einem Busservice nehmen, der einen am anderen Ende des 19 km langen Weges wieder abholt. Und aus irgendeinem Grund fahren die letzten Retunbusse um 16:30, das heißt bis dahin muss man den Weg hinter sich haben. Da das ganze ein Tagesmarsch ist, geht das ganze um 6:20 los und folglich muss man um 5:30 oder so aufstehen.
Aber wie man es von der Reisegruppe Hastings nicht anders erwarten kann, sind wir gerne bereit auch diese Last zu tragen und wir standen alle (mehr oder weniger) munter um 6:20 vor dem Hostel, und warteten auf den Bus.
Die eigentliche Strecke ist 19km lang und locker in 4:30 h zu bewältigen. Doch für jeden der etwas mehr Herausforderung möchte gibt es zwei Gipfel die man besteigen kann. Der zweite und kleinere ist der Tongariro.
Und es gibt den richtig anstrengenden und steilen Mt. Ngauruhoe.
Bei dem haben wir uns gedacht way to go mate. Endlich ein bisschen Herausforderung und mit den paar km haben wir dann am Ende des Tages auch mehr als nen Halbmarathon hinter uns.
Und es kommt noch besser. Dieser Vulkan ist auch unter dem Namen Mt. Doom oder auf Deutsch der Schicksalsberb bekannt. Hier musst Frodo also rauf um den Ring zu zerstören. Der Berg ist zwar ganz schön - aber screw you Peter Jackson. Es hätte so viele flachere / weniger anstrengende Berge gegeben, die auch beeindruckend aussehen. Aber nein, man muss dieses Monstrum nehmen.
Und der Sturm da oben macht das ganze auch nicht besser. Als erfahrener Surfer würde ich mal tippen, dass wir mindestens 60 km/h da oben hatten.
Aber wenigstens war die Aussicht von da oben geil Und man hat eine der vielen LOTR Attraktionen abgehakt.
Nachdem wir für den Weg hoch 2 Stunden gebraucht hatten, waren wir aber nach einer halben Stunde wieder unten. Ein rutschiger Boden hat halt auch seine Vorteile.
Der Rest des Weges war dann recht gemütlich. Es gab zwar noch ein paar steile Strecken, aber kein Vergleich zum Schicksalsberg. Zum Glück bedeutet das nicht, dass es nicht noch die ein oder andere schöne Stelle gibt.
Trotzdem waren wir dann am Ende des Tages - nach ~24 Kilometern und 7:50h mehr als k.o. so dass wir unsere Pläne, die Clubs von Taupo unsicher zu machen, leider verschieben müssen
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