Hi Leute,
Ich glaub ich muss mich jetzt schon wieder für einen viel zu langen Beitrag entschuldigen, aber man macht einfach viel zu viel in 2 Tagen.
Laut unserer Backpackers Bible bietet Wellington doch einiger Attraktionen, die man abklappern kann. Am ersten Tag haben wir uns auch noch ziemlich genau an dem Guide für Wellington in 2 Tagen orientiert. das heißt wir haben mit Te Papa einem der zwei großen Museen angefangen.
Da gibt es dann eine Menge Sachen. Angefangen beim weltgrößten Squib, das sich in einem Museum befindet. Dann kommt natürlich der für Neuseeland obligatorische Part über Vulkane und Erdbeben. Ich frage mich wie viele Länder es gibt, die da genau so ungünstig wie Neuseeland gelegen sind.
Dann gibt es eine riesiges Satellitenbild von Neuseeland am Boden, wo Ben und ich dann gleich mal geschaut haben, welche Stationen unserer Reise wir denn wiedererkennen. Ich glaube wir haben uns dabei dann gar nicht so schlecht geschlagen. Das hat einem dann auch mal vor Augen geführt, wie weit man eigentlich schon gereist ist. Und das alles in nicht einmal 5 Wochen.
Weiter geht es in dem Museum mit einem Maori und Ozeanienteil. Nachdem ich mich schon an den Kiwilifestyle angepasst habe und nur noch mit Jandals (japanese sandals = Flip-Flops) rumlaufe, habe ich dann da auch mal versucht mich an die Maorikultur anzupassen.
Der nächste Programmpunkt war dann mit dem Cable Car zu den botanischen Gärten hochzufahren. Ja dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer dass wir wieder mal die unendliche Hilfsbereitschaft der Kiwis erlebt haben, als man uns dann nicht nur den weg zur Station erklärt hat, sondern uns auch tatsächlich dahin gebracht hat.
Oben angekommen, hatten wir zum einen mal ne richtig geile Aussicht über Wellington. Die Stadt ist definitiv cooler als Auckland. Schon allein deshalb, weil alles hier so unendlich gechillt ist.
Ja gut, wir sind dann eine Weile durch den botanischen Garten spaziert und all den Wegen und Nebenwegen gefolgt. Am Ende waren wir dann schon fast wieder in der Stadt, aber sind dann wieder hoch, weil wir noch ins Planetarium wollten. Aber eigentlich hätten wir uns das Cable Car sparen können.
Das Planetarium war dann leider wegen Renovierung geschlossen. Als alternativen Programmpunkt haben wir dann das Cable Car Museum besucht.
Danach ging es dann weiter das Herz der Macht in Neuseeland zu erkunden. Das heißt auf zu den drei Gebäuden der Regierung: Beehive, Parliament House und Parliament Library. Leider durfte man drinnen dann keine Fotos schießen.
Weil grad eine Sitzung des Parlaments war, durften wir dann nicht in den Sitzungssaal rein. Aber wir haben uns stattdessen danach in die Gallery gehockt. Zwei Sachen sind mir aufgefallen. 1. Die beschimpfen sich auch hier aufs Übelste. 2. Da liegt ein Mega Zepter im Raum rum…
Am nächsten Tag war dann vor allem Jobsuche angesagt. Das heißt wir haben uns dann im i-Site (oh man ich liebe diese Dinger inzwischen. Die sind echt fast so gut wie Internetzugang) die Addressen von allen recruitment agencies der Stadt geben lassen. Aber leider gibt es hier nichts was so wirklich Backpackerfreundlich ist.
Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg auf den Mt Victoria gemacht. Der ist auch richtig steil. Nicht ganz so wie der Schicksalsberg aber trotzdem nicht ohne. Aber wir haben uns dann gedacht. “Ja – die Aussicht von da oben muss man sich wohl hart erarbeiten”. Es war dann schon ein schwerer Schlag für uns oben anzukommen und dann in dem Moment einen Bus vorfahren zu sehen. Wenigstens haben wir nichts bezahlen müssen.
Ich bilde mir ein von dort oben sogar einen ersten Blick auf die Südinsel geworfen zu haben und ein erstes mal ganz verschwommen die Küste gesehen zu haben. Laut Ben waren das dann nur Wolken. Und bis heute sind wir uns nicht einig, was die Wahrheit ist.
Da oben gab es dann auch wie in Auckland eine Kanone. Warum weiß ich nicht, die Russen werden ja schon vor Auckland abgeschossen.
Wenn ich ehrlich bin ist es mir auch egal. Das einzige was zählt ist, dass man da wieder tolle Fotos schießen kann….
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