Hi Leute, tut mir wirklich leid das ich euch jetzt so lange keinen neuen Eintrag mehr liefern konnte, aber ich hatte die letzten Tage weder viel Internet noch viel Strom und dann wird das mit dem bloggen echt kompliziert ^^
Es könnte auch gut sein, dass hier dann auch erstmal kein weiterer Eintrag folgt, weil ich die nächsten 10 Tage oder so zusammen mit dem Markus rumreisen werde – und wir haben dann eher vor wild zu campen und ein paar Tracks zu gehen, anstatt uns in ein Hostel zu chillen und der Heimat zu berichten.
Und jetzt geht es hier schön chronolgisch weiter und los – mit meinem Roadtrip (falls sich jemand erinnert – ich hatte mir vom 19.12-24.12. ein Auto ausgeliehen und bin damit durch die Südinsel gefahren). Und weil ich da aber auch jeden Tag eine Menge gemacht habe, werde ich das ganze dann nach Tagen getrennt posten.
Am Anfang war ich noch in Kaikoura – und wollte nach Christchurch, weil man da leichter und billiger an einen Mietwagen kommen kann. Im Hostel hatte ich Felix (einen Deutschen – was für ein Wunder) getroffen, der genau wie ich nach Christchurch wollte – also haben wir uns zusammen getan und am nächsten morgen dann beide unsere Daumen rausgestreckt.
Leider gab es dann abar dann keinen guten Spot zum Hitchen – entweder wir waren hinter einer Kurve oder einem Hügel, im Schatten, außerhalb von Kaikoura (es ist einfacher wenn die Autos nur von 50 und nicht von 100 runterbremsen müssen) oder es gab einfach nichts wo ein Auto halten könnte.
Es hat dann auch entsprechend lange gedauert, bis wir einen Lift bekommen haben – aber ein bisschen mehr als 2 Stunden hat Roland für uns gehalten. Er war ein Deutscher, der vor gut 25 Jahren erst nach Neuseeland gezogen ist und seit 11 Jahren in Australien lebt. Die Fahrt war dann im gr0ßen und ganzen recht ereignislos. Wir haben uns natürlich ein bisschen unterhalten, aber am Ende hab ich nur gelernt, was ich schon wusste: Die ganzen Orte an die ich reisen möchte sind alle richtig toll.
In Christchurch angekommen, bin ich dann gleich in ein Infocenter gegangen um mich wegen einem Mietwagen zu informieren. Das ging dann viel besser als ich mir erhofft hatte, denn die meisten Autovermieter vermieten nur an über 21-jährige, es war schon später Samstagnachmittag und die Firma die ich angerufen hatte, hatte nichts zum vermieten, weil die gesamte Flotte für Weihnachten vorbereitet wurde.
Aber trotz dieser paar kleinen Hindernisse hatte ich dann nur eine halbe Stunde später das Auto. Und damit ging es dann los in den Linksverkehr. Der ist an sich nicht schwerer als der Rechtsverkehr und man gewöhnt sich auch echt schnell daran auf der anderen Seite zu fahren – es gibt nur eine Sache auf die man wirklich aufpassen muss:
Wenn man nach links abbiegen möchte, haben entgegenkommende Autos die nach rechts abbiegen wollen Vorfahrt. Ich kann mich mit der Regel auch jetzt immer noch nicht anfreunden: Wieso soll ich auch jemandem Vorfahrt gewähren der meine Fahrbahn kreuzen möchte??? Aber nachdem ich einmal von einem hupenden Kiwi an diese Eigenheit des Linksverkehrs erinnert wurde, habe ich dann auch immer brav gehalten.
Aber ich selbst habe mich nie auf die Regel verlassen und immer schön gewartet bis das andere Auto auch tatsächlich stehen bleibt – wer weiß, vielleicht sitzt da ja auch ein Tourist am Steuer.
Ich bin dann nach einem (nicht ganz so) kleinen Einkauf beim Pak’n’Save raus auf den State Highway 1 (in Deutschland würde das als Landstraße durchgehen) Richtung Süden.
Da die Distanzen zwischen den größeren Orten (2000 Ew +) hier wirklich groß sind, selten unter 100 km, habe ich auch viel Zeit gehabt intensiv das Kiwiradio und vor allem die Werbung (mehr gibt es da eigentlich nicht) der Vorweihnachtstage zu hören.
Und so habe ich gelernt, wo ich die verschiedensten Weihnachtsgeschenke von Fahrrädern bis Sexspielzeugen kaufen kann und dass ich bei letzteren dann auch neutrale Verpackungen angeboten werden um Peinlichkeiten zu vermeiden wenn Kinder in der Nähe sind. Als die Gegend dann ländlicher wurde, gab es auch Werbung für Melkapparaturen, Milchkühe und Schafe - “Need a sheep for christmas – just ring …” den Sheepdoc “Your sheep is sick – just call …”
Der erste große Ort an dem ich dann war, war Timaru, aber weil der Lonely Planet gesagt hat, dass das Highlight da der Christmas Fair, der am 26. Dezember beginnen soll, ist, habe ich mir gedacht, da geht’s dann später noch mal hin.
Allerdings war es dann schon spät und deshalb habe ich mir dann auch nur wenige Kilometer später einen abgelegenen Lay-by (so eine Art Rastplatz) gesucht und habe da mein Lager für die Nacht aufgeschlagen.
Und an alle die sich jetzt bis zum Ende von diesem Text gequält haben und die Bilder zur Auflockerung vermissen. Sorry an dem Tag hab ich die Kamera nicht ausgepackt gehabt, aber beim nächsten Eintrag gibt es dann dafür doppelt so viele… Mindestens
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