Samstag, 16. Januar 2010

Tag 5 - Akaroa

Am fünften Tag meiner Reise ging es dann wieder zurück Richtung Christchurch. Ich war schon bei über 1000 km angekommen (Neuseeland ist doch größer als man annimmt, wie können auf der Südinsel n ur 1 Millionen Menschen leben ??? ).09-12-23-Mt. Cook-3307

Auf dem Weg bin ich dann am Lake Tekapo angekommen. Im Lonely Planet stand, dass der wieder “überirdisch blau” sein sollte. Er war zwar nicht mehr tiefblau, aber besser als die Blue Lakes vom Vortag.

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Weiter ging es dann Richtung Christchurch, 50 Kilometer davor bin ich dann nach Akaroa abgebogen, das ist ein Ort an der Küste, der auf den Banks Peninsula liegt. Im Lonely Planet war beschrieben, wie schön der doch sein sollte und deshalb bin ich dann dort hin gefahren. Was nicht im LP steht ist, dass es auf der Strecke mal für lange Zeit keine Tankstelle gibt. Und so bin ich dann ab dem Schild noch 50 Kilometer mit blinkender Tankleuchte gefahren – und das ganze bergauf und bergab (wobei letzteres kein Problem war, ich habe es dann auch geschafft 5 Kilometer am Stück zu fahren ohne auch nur einmal in die nähe des Gaspedals zu kommen).

Mit dem letzten Tropfen Benzin bin ich dann in Akaroa, der wahrscheinlich französischsten Stadt außerhalb eines französischsprachigen Landes (und ehemaliger Kolonien) gelandet. Es gibt hier französiche Restaurants, Straßennamen und sogar die Shelltankstelle hat auf französisch ihr Repertoire (ja ich wurde angesteckt) präsentiert.09-12-23-Akaroa-3424 09-12-23-Akaroa-3416

Das ganze war mir dann doch etwas suspekt, weshalb ich dann schnellstmöglich mit einem Walking Track begonnen habe – Round the Mountain und noch auf irgendeinen Gipfel hoch. Die Sonne hat gebrannt ohne Ende, was dann dazu geführt hat, das mein Hemd, sehr schnell, sehr nass war. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die Abifeier. Mein Hemd war ungefähr so nass wie damals.09-12-23-Akaroa-3400 09-12-23-Akaroa-3357

Das heißt ich hab das dann irgendwann ausgezogen und bin dann halt topless weitergegangen. So lange die Sonne scheint ist das ja auch wirklich angenehm. Der Walk war an sich nicht wirklich kompliziert und am Ende (besser gesagt in der Mitte) stand ich dann auf diesem Gipfel oben, der eigentlich Part eines ganz anderen Tracks ist. Von dort hatte man dann wieder einen wunderschönen Blick über die Halbinsel.09-12-23-Akaroa-338109-12-23-Akaroa-334809-12-23-Akaroa-3362

Dann ging es auch schon wieder nach unten und dann habe ich versucht in Akaroa einzukaufen. Ich war dann sehr erleichtert, dass man hier nicht so wie in Frankreich darauf besteht französisch zu sprechen – da setzen meine Sprechkenntnisse dann aus. Ich kann nichtmal richtig französisch fluchen…

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Am Abend ging es dann wieder weiter Richtung Christchurch und wie die letzten Tage auch, habe ich dann an einem Halfwaypoint geschlafen.09-12-23-Akaroa-3450 09-12-23-Akaroa-3437

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