Ich bin zwar schon am Abend davor nach Dunedin gefahren, aber weil das doch noch ein gutes Stückchen weiter im Süden ist, und ich erstens in Oamaru länger als geplant war und dann auch noch den Stopp in Moreaki nicht geplant hatte, bin ich da erst sehr spät am Abend angekommen, und dann wieder rausgefahren um einen abgelegenen Ort zum Schlafen zu finden.
Daher war ich dann schon hinter meinem Zeitplan, als ich dann wieder nach Dunedin reingefahren bin. Da bin ich dann auch gleich raus auf die Otago Peninsula gefahren, weil da soll es Albatrosse und Pinguine geben. Allerdings war der Wind so ungünstig, dass die Albatrosse nicht fliegen wollten (und ich wollte keine 50$ für eine Tour zu ihrem Brutplatz bezahlen) und die Pinguine kommen erst um 17 Uhr an Land (so lange wollte ich dann doch nicht bleiben – ich war ja jetzt schon spät dran). Daher habe ich dann keines von diesen Tierchen gesehen und Dunedin war dann am Ende nur eine asugedehnte Pause um zu Tanken und die Vorräte wieder aufzufüllen^
Dann ging es nochmal ein Stückchen zurück nach Norden um dann in Palmerston nach Westen abzubiegen und anstatt weiter an der Küste langzufahren, in das Landesinnere und das Central Otago (Otago heißt das Bundesland) zu fahren. Zwischen den Städten, waren die Straßen an der Küste ja schon ziemlich leer gewesen. Aber das ist kein Vergleich zu dem was passiert wenn man den State Highway 1 (das ist die “große” Straße an der Küste) verlässt. Ich denke ich habe im Schnitt pro Stunde 2 oder 3 andere Autos gesehen und die Dörfer hier sind auch viele Kilometer voneinander entfernt. Wenn ich jemals irgendetwas vom Rest der Welt verstecken muss, dann weiß ich jetzt auch schon wo.
Auch wenn die Radioabdeckung dort dann nicht mehr 100 prozentig gewährleistet ist (ich bezweifle sogar, dass ich zu mehr als einem Drittel der Zeit Empfang hatte), habe ich die Fahrt genossen. Die Landschaft ist einfach richtig cool – man könnte fast meinen in Mittelerde zu sein.
Irgendwann bin ich dann in Cromwell angekommen – da gibt es eigentlich auch nicht viel zu sehen. Das Highlight von diesem Dörfchen ist die Skulptur eines riesigen Obstsalats. Falls sich jemand an die Fahne mit dem Obst aus meinem Adventskalender erninnert – genau dieses Obst gibt es da in groß am Ortseingang. Keiner weiß wer es da hingestellt hat und keiner weiß wieso.
Aber es ist ein wunderbarer Platz um ein paar Fotos zu schießen – vor allem mit der Weihnachtsmütze die ich mir da gekauft hatte um wenigstens ein bisschen in Feststimmung zu kommen (hat nicht viel genützt…).
Den Rest des Tages bin ich dann noch weiter durch Central Otago gefahren, bis ich irgendwann einen netten Lay-by (so eine Art Rastplatz) gefunden habe und den dann zu meinem Schlafplatz für diese Nacht erkoren habe.
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